Nächste Termine
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Bericht von Isabel Krämer 10.3
Der zehnte Jahrgang hatte am letzten Tag der Projektwoche die Chance, einen Ausflug in den Deutschen Bundestag nach Berlin zu machen. Zu Anfang mussten diejenigen, die gerne teilnehmen würden, eine Bewerbung einschicken, warum sie denn gerne mitmöchten. Da dann noch Plätzen frei waren, durften auch einige mit, die keine Bewerbung geschrieben haben.
Am Montag, dem ersten Tag der Projektwoche, fand ein Treffen in der 5. und 6. Stunde, mit allen, die mitkamen statt. Vorab haben wir uns Fragen überlegt, die wir Sigmar Gabriel stellen können. Von ihm wurden wir nämlich eingeladen, den Bundestag zu besuchen. Im Anschluss sollten wir uns dann noch in einem Gespräch mit ihm austauschen können.
Am Freitag den 22.02.2019 ging es um 7:40 Uhr vor der Schule los. Begleitet haben uns auch ein paar Schüler des elften Jahrgangs. Die Fahrt nach Berlin verlief echt super. Wir standen auch nur kurz im Stau und um 11:30 Uhr erreichten wir Berlin. Unser Bus hielt genau vor dem Bundestag.
Zu Anfang mussten wir einen Container durchqueren, der vor dem Reichstagsgebäude stand. Wir hatten uns natürlich auszuweisen und erhielten einen Besucherpass. Anschließend mussten wir einen Sicherheitscheck durchlaufen wie an einem Flughafen. Nachdem bei keinem Sprengstoff gefunden wurde, durften wir endlich das Reichstagsgebäude betreten. Unsere Jacken und Rucksäcke sollten wir natürlich abgeben und die Handys ausstellen. Auf der Lodge, auf der wir saßen, konnte man direkt in den Saal schauen. Es fand gerade eine Plenarsitzung statt. Viele Vorträge wurden gehalten zu unterschiedlichen Themen. Ein Abgeordneter aus jeder Partei hat zu dem Thema 2-5 min. geredet hat. Das Thema, bei dem wir zugegen waren, lautete, ,,Armut in Deutschland“. Während der Sitzung wurde sehr viel unterbrochen und es gab viel Unaufmerksamkeit. Klatschen kam nur aus der jeweils eigenen Partei und die Hälfte der Abgeordneten spielte offenbar am Handy. Ich hatte es mir ganz anders vorgestellt. Um 13:00 Uhr war die Sitzung zu Ende und wir sind in einen Raum gegangen, in dem wir das Gespräch mit Sigmar Gabriel gehabt hätten, allerdings hatte dieser leider so viele Termine, dass er es zeitlich nicht geschafft hatte, uns zu empfangen. Stattdessen waren zwei sehr nette Damen da. Seine Mitarbeiterin aus dem Abgeordnetenbüro und eine Studentin, die ein Praktikum im Bundestag machte. Viele Schüler haben Fragen gestellt. Besonders das Verhalten in der Sitzung hat uns interessiert.
Als das Gespräch zu Ende war, durften wir noch auf die Kuppel. Das ist eine Glaskuppel auf dem Bundestagsgebäude, zu welcher man in einem riesigen Aufzug hochgefahren ist. Man hatte eine tolle Aussicht über ganz Berlin. Um 14:30 Uhr war unser Besuch im Bundestag zu Ende. Danach durften wir in Gruppen von drei Personen noch Berlin erkunden. Viele haben sich die Stadt angesehen oder waren einkaufen. Um 18:30 Uhr fuhr der Bus ab. Auch die Heimfahrt verlief problemlos und um 21:15 Uhr endete unser Ausflug vor der Schule.
SchülerInnen des 5. Jahrgangs feiern am Rosenmontag
Nicht nur für die Jecken in Köln, Mainz und Düsseldorf wurde es am Rosenmontag bunt und laut. Auch unser 5. Jahrgang feierte ausgelassen.
Nachdem in der ersten Stunde in den einzelnen Klassen die besten und ausgefallensten Kostüme gewählt wurden, präsentierten sich die Klassensieger dann später vor dem gesamten Jahrgang auf dem Laufsteg. Unter dem tosenden Beifall der MitschülerInnen gab es u.a. einen laufenden Kaugummiautomaten, James Bond, ein Skelett, eine Hexe, ein Einhorn und einen Punk zu bestaunen.
Natürlich durfte auch die übliche Polonäse nicht fehlen, genauso wenig wie ausgelassenes und schweißtreibendes Tanzen. So vergingen zwei Stunden mit buntesten Kostümen und viel Lachen wie im Flug.
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Der Tod ist – das liegt vermutlich auf der Hand – kein einfaches Thema. Dennoch haben wir uns im Religionsunterricht damit beschäftigt. In diesem Zusammenhang sind wir, das sind Schülerinnen und Schüler der Klasse 10.1, am 22. Februar mit dem Bus ins Hospiz Salzgitter gefahren. Dort hatte man uns zu einem Besuch eingeladen.
Empfangen wurden wir von Frau Heike Weber, die uns direkt in einen großen Raum brachte. Dort durften wir uns an einen langen Tisch setzen und sie beantwortete in einem Vortrag unsere vorher überlegten Fragen. Sie erzählte unter anderem viel über die Gäste und dass alle unterschiedlich mit dem Tod umgehen.
Jeder bekommt im Hospiz genau die Hilfe, die er oder sie braucht. „Vor allem bekommt er die Hilfe, die er will“, erklärte die Mitarbeiterin. Der Kontakt zwischen den Pflegern und den Gästen sowie ihren Angehörigen ist sehr intensiv und offen, sodass sich alles einander erzählt und anvertraut werden kann. Die Stimmung dort ist lustig, albern, aber auch traurig. Schwester Heike erzählte aber auch, dass es schon einige Male Streit gab. Da jeder Gast anders ist, gibt es auch keinen bestimmten Tagesablauf im Hospiz Salzgitter. Jeder Gast gestaltet seinen Tag so, wie er will und die Mitarbeiter passen sich dann seinen Wünschen an. Nach dem Tod eines Menschen wird eine Blume in eine Vase an der Zimmertür gesteckt und eine Kerze angezündet, bis die Person von dem Bestatter abgeholt wird. Das Hospiz begleitet auch die Angehörigen so lange im Trauerprozess wie diese es wünschen.
Nachdem die Mitarbeiterin vieles erzählt hatte, wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt und durch die Räume des Hospizes geführt. In der Einrichtung gibt es ein gemeinschaftliches Esszimmer, wo täglich gemeinsam gefrühstückt wird. Eine Küche, in der sich auch die Angehörigen an Kaffee, Gebäck und Obst bedienen können. Alles ist offen für alle, damit sich die Gäste im Hospiz soweit es geht zu Hause fühlen. Ein Wohnzimmer mit einem Fernseher gibt es ebenfalls, wo häufig Gespräche stattfinden. Jeder Gast hat ein eigenes Badezimmer, aber es gibt trotzdem noch ein gemeinschaftliches Bad worin eine große Badewanne steht. Diese wird oft nur zur Entspannung genutzt.
Das gesamte Hospiz ist sehr hell gestaltet und es gibt viele Fenster. Das Besondere, erklärte Schwester Heike, ist die große Terrasse, die einmal um das ganze Haus geht, sodass die Gäste bei schönem Wetter auch mit ihrem Bett herausgefahren werden können. Sie würde das Hospiz weiter empfehlen, weil die Menschen dort ihre letzten Schritte selbst bestimmen können und ihre Situation ernst genommen wird. Ihnen können Wünsche erfüllt werden und die Angehörigen brauchen sich keine Sorgen zu machen. Das Hospiz ist für eine Spende immer sehr offen, da damit Inventar, spezielle Betten oder Rollstühle gekauft werden. Aber auch z.B. Dekoration, welche das Hospiz schöner werden lässt, damit sich die Gäste wohler fühlen.
Uns als Klasse hat das Hospiz sehr gefallen und wir fanden es sehr interessant zu sehen, wie die Mitarbeiterin so offen auf all unsere Fragen geantwortet hat.
(Lola Federski, Klasse 10.1)
2019 jährt sich die deutsche Wiedervereinigung zum 30. Mal – Anlass genug, im Rahmen eines Projektes einen Blick zurückzuwerfen in eine Zeit, die die jüngere deutsche Geschichte maßgeblich geprägt hat und prägt. Die gesamte Sekundarstufe I der HBG, also die Jahrgänge 5 bis 10, näherte sich in der vergangenen Woche dem Epochenjahr 1989 auf unterschiedliche Art und Weise: Zeitzeugenberichte, Ausflüge an die Grenze, Besuche von thematischen Museen, Plan- und Rollenspiele.
Für die Kleinen ging es vor allem darum, einen emotionalen Zugang zum Thema zu erlangen. Dafür sorgte zu Beginn der Woche ein Bericht von Manfred Casper, der von seinen Erfahrungen vom Leben in und der versuchten Flucht aus der DDR berichtete. Auch eine Wanderung an der ehemaligen Grenze bis zum Grenzturm in Hötensleben vermittelte den Schülerinnen und Schülern einen bleibenden Eindruck vom Unrecht der Mauer.
In den Jahrgängen 7 und 8 ging es schwerpunktmäßig um den Alltag in der DDR. Im Sportunterricht bekamen die Schülerinnen und Schüler einen sehr unmittelbaren Eindruck, wie stark sogar die Schulen durchdrungen waren und genutzt wurden, um junge Menschen politisch zu formen. Lokale Zeitzeugen berichteten eindrücklich und ergreifend von ihren Erfahrungen.
Das Highlight für die Jahrgänge 9 und 10 war sicherlich der Ausflug in die Messestadt Leipzig. Der Besuch im Museum „Runde Ecke“, dem ehemaligen Sitz der Staatssicherheit der Stadt, ermöglichte einen sehr lebendigen und anschaulichen Blick in die Arbeitsweise der Stasi. Auch das Schulmuseum, das Unterricht in nachgebauten Klassenzimmern ermöglicht, hinterließ bleibenden Eindruck. Das Zeitgeschichtliche Forum schließlich gab Einblick in die Geschichte der Stadt in der Zeit zwischen 1945 und 1989.
Das Projekt 89 bildete an der Henriette-Breymann-Gesamtschule den Auftakt in ein Jahr, in dem das Thema Wiedervereinigung immer wieder in den Fokus rückt. Den Höhepunkt bildet das Projekt „Grenzen erkennen – Grenzen überwinden“ im August: ca. 50 Schülerinnen und Schüler der HBG werden sich dann auf den Weg machen, um den ehemaligen innerdeutschen Grenzstreifen – immerhin eine Strecke von 1400km – in nur neun Tagen in einem Staffellauf zu erlaufen.




Klasse 10.5 besucht Workshop "Barocke Klangwelten" in WF
Am 24./25.01.2019 waren Schüler der 10.5 der HBG mit Frau Schneider auf einem Seminar des Kulturstadtvereins mit dem Titel "Barocke Klangwelten" in Wolfenbüttel unterwegs, das anlässlich eines Konzerts im Vorfeld angeboten wurde.
So wurden der Gruppe am Donnerstag im Prinzenpalais durch Herrn Dr. Thiele verschiedene Tasteninstrumente aus der Epoche vorgeführt und sogar mit einer Gruppe ein Kanon gespielt. Es waren auch Schüler anderer Schulen gekommen. Nach diesem Einblick in die Tastenwelt wurde einmal über die Straße gegangen, in die Hauptkirche Beatae Mariae Virginis zu einer Kirchen-Führung und einer Vorstellung der Orgel durch die Kirchenmusikerin Frau Brettschneider. Dies war besonders spannend, da die Schüler sehr musikinteressiert sind und die Orgel viele fasziniert. Auch eine Führung durch die Michael Prätorius Ausstellung in der BMV war Teil des Workshops.
Am Freitag ging es zunächst in die Herzog August Bibliothek, wo originale Schriftstücke aus der Barockzeit gezeigt wurden. Dabei wurde u.a. über die polyphone Matthäuspassion vom Wolfenbütteler Hofkapellmeister Johann Theile gesprochen und auch Notenbeispiele anderer Wolfenbütteler Hofkapellmeister aus der Barockepoche vorgestellt . Das Seminar endete mit einer sehr interessanten Führung der Trinitatis-Kirche durch Herrn Schaper.
"Für uns war es eine einmalige Erfahrung, so viel über die lokale Stadt-, Musik- und Kirchengeschichte zu erfahren. Das hat uns besonders gut gefallen", meint Clint Böswetter rückblickend.
Die Mädchen haben das Sticken für sich entdeckt. Im Büro von Frau Wegner enstehen gerade in den Pausen kleine Kunstwerke.



HBG-Erfolg beim „Jugend debattiert“- Regionalverbundwettbewerb in Braunschweig
Amrei Gerdes (9.2), Carlo Feldmann (10.1), Lennart Heine (11.4) und Tim Schmidt (11.1) haben die HBG als Debattanten beim diesjährigen Regionalverbundwettbewerb am Hoffmann von Fallersleben-Gymnasium sehr erfolgreich vertreten. (Hendrik Klonnek (11.3) und Niklas Appel (11.2) hätten die oben genannten Schüler im Falle einer Erkrankung vertreten.) Sie debattierten zusammen mit SchülerInnen der Großen Schule aus Wolfenbüttel, dem Wilhelm Gymnasium und dem Hoffmann von Fallersleben-Gymnasium aus Braunschweig und der Ludwig Erhart-Berufsschule aus Salzgitter.
Zwei spannenden Vorrunden-Debatten, in denen sich die Teilnehmer u.a. mit dem Einsatz von Nicht-Pädagogen in Schulen und dem Zeigen fremdsprachiger Filme ohne deutsche Synchronisation auseinandersetzten, folgte das Finale. Neben Carlo (Sek I) erreichten auch Tim (Sek II)und Lennart (Sek II, Sieger des letztjährigen Sek I-Regionalwettbewerbs) das Finale – ein riesiger Erfolg für die HBG! Die Zuhörer erlebten zwei sehr interessante Final-Debatten. In der Sek I-Debatte „Soll der öffentliche Busverkehr in Braunschweig zum nächstmöglichen Zeitpunkt auf Elektrobetrieb umgestellt werden?“ erreichte Carlo den vierten Platz. „Sollen Kommunen für Gärten, Grünflächen und Gewerbegebiete eine biodiversitätsfreundliche Gestaltung vorantreiben?“ lautete das Thema der Debatte für die Sek II. Hier belegten Tim und Lennart die Plätze zwei und drei. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH an alle Finalisten!
Finja Borchers (11.3) hat zum wiederholten Mal eine tolle Arbeit als Jurorin geleistet und freut sich nun auf den Landeswettbewerb in Hannover, wo sie mit Tim Schmidt die HBG vertreten wird. Wir drücken euch die Daumen!
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