Menschenbildung ist das Ziel. - H. Breymann

07.06.2019 - KUS 900 Jahre Wolfenbüttel - Besuch im Lessinghaus

Nachdem sich der KUS „900 Jahre Wolfenbüttel" im Unterricht mit dem Leben von Gotthold Ephraim Lessing in Wolfenbüttel beschäftigt hat, besuchte er nun das Museum des Lessinghauses. Im Winter 1777 bezog Lessing mit seiner Frau Eva König dieses Haus. An Weihnachten wurde ihr gemeinsamer Sohn geboren, der nur einen Tag alt wurde. Eva Lessing starb nur wenige Tage später. Lessing arbeitete fortan in dem Sterbezimmer seiner Frau und schrieb hier das Drama "Nathan der Weise".

Die Geschichte dieses Hauses wurde uns eindrucksvoll von Frau Thiele im Rahmen des "Schülerseminars der Herzog-August-Bibliothek" erläutert. Hierfür nochmal unseren herzlichen Dank. Die Bilder zeigen den KUS vor dem Lessinghaus und vor dem Denkmal Nathan des Weisen.

 

Hajo läuft mit den Brocken hoch!

26.05.2019 - KUS - Läuft!

Läuft!

Hajo Palm begleitet uns auf dem Grünen Band

Vom 22. August bis zum 1. September 2019 werden sich knapp 50 Schülerinnen und Schüler unserer Schule auf den Weg machen, die ehemalige innerdeutsche Grenze, die heute unter dem Namen „Grünes Band“ als Wanderweg bekannt ist, zu überwinden. Innerhalb von nur 9 Tagen wollen die Jugendlichen eine Strecke von knapp 1400km in einem durchgehenden Staffellauf zurücklegen.

Nun konnten wir einen prominenten Laufpartner für unser großes Vorhaben gewinnen: Hajo Palm, eingefleischten Wolfenbüttlern und unserer Region vor allem aus der Weihnachtszeit bekannt, wird uns auf dem schwierigsten Abschnitt des Weges, der Überquerung des Daches des Harzes, begleiten. Der Berliner, der selbst zahlreiche Ultraläufe absolvierte und sich aktuell auf einen 160km-Lauf rund um New York vorbereitet, wird am 27. August gemeinsam mit den SchülerInnen etwa 40 Kilometer zurücklegen. An diesem Tag werden die Läufer den Brocken passieren, wo ihnen die gesamte Schülerschaft der HBG einen grandiosen Empfang bereiten wird.

Die Runner’s World zu Gast an der HBG

07.05.2019 - KUS - Grenzen erkennen - Grenzen überwinden GrüneBandLauf

Die Runner’s World ist nicht nur die weltgrößte Laufzeitschrift und berichtet regelmäßig über die großen nationalen wie internationalen Laufstars und Laufveranstaltungen. Die Zeitschrift informiert zudem einmal monatlich unter der Rubrik „Running Heroes“ über interessante Menschen, die für wohltätige Zwecke laufen und dabei viel Geld sammeln.

Im Frühjahr diesen Jahres erschien auch die Henriette-Breymann-Gesamtschule mit dem einzigartigen Projekt „Grenzen erkennen – Grenzen überwinden“, welches im Spätsommer ca. 50 SchülerInnen laufend die ehemalige innerdeutsche Grenze entlang führen wird, in dieser Rubrik:

->Link

In der vergangenen Woche war die Runner’s World nun zu Gast an unserer HBG, um die „bewegte Schule“, so wie wir sie umsetzen, fotografisch darzustellen. Fotograf Markus Vogel nahm sich viel Zeit, um das Organisationsteam des Laufes abzulichten: im Wald, auf der Straße, auf dem Schulgelände und in der Schule selbst. Ziel des Artikels, welcher im Sommer 2019 in der Runner’s World erscheint, wird es sein, die Notwendigkeit körperlicher Bewegung im schulischen, das heißt meist sitzenden, Kontext dazulegen. Hier bietet die Henriette-Breymann-Gesamtschule ihren SchülerInnen zahlreiche Möglichkeiten, bei bewegten Pausen in den Stunden, der Teilnahme an Laufveranstaltungen in Wolfenbüttel und in Braunschweig, aber auch beim großen 24h-Lauf.

Läuferischer Höhepunkt wird dann aber sicherlich der Lauf entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze sein, einer Strecke von unglaublichen 1400km, die innerhalb von nur 8 Tagen in einem durchgehenden Staffellauf überwinden werden sollen.

Mehr Informationen zum Projekt „Grenzen erkennen – Grenzen überwinden“ finden Sie unter -> diesem Link.

25.03.2019 - KUS - Der KUS “900 Jahre Wolfenbüttel” beim Tag der offenen Tür

Geschichte, historische Schauplätze und Geocachen

Sehr gut besucht war der Stand des KUS “900 Jahre Wolfenbüttel” beim diesjährigen Tag der offenen Tür. Der Geschichts-KUS verknüpft den Besuch von historischen Schauplätzen mit Geocachen, einer modernen Form der Schatzsuche mit GPS-Geräten. Die "Schätze" (Caches) werden an besonders schönen oder interessanten Orten versteckt. Eine Großzahl der versteckten Caches führt zu historischen Orten, die – mehr oder minder vergessen - ein wenig ab von Verkehr und Aufmerksamkeit liegen. Für den Tag der offenen Tür haben die Kinder sechs Caches gut getarnt z. B. in Baumstümpfen auf dem Schulhof versteckt, die aber alle von unseren zahlreichen Gästen schnell gefunden wurden. Auch unsere Schulleiterin Frau Unger ließ es sich nicht nehmen, bei einer Tour ein paar Caches zu suchen.

 

30.01.2019 - "Jugend debattiert" Regionalverbundwettbewerb

HBG-Erfolg beim „Jugend debattiert“- Regionalverbundwettbewerb in Braunschweig

 Amrei Gerdes (9.2), Carlo Feldmann (10.1), Lennart Heine (11.4) und Tim Schmidt (11.1) haben die HBG als Debattanten beim diesjährigen Regionalverbundwettbewerb am Hoffmann von Fallersleben-Gymnasium sehr erfolgreich vertreten. (Hendrik Klonnek (11.3) und Niklas Appel (11.2) hätten die oben genannten Schüler im Falle einer Erkrankung vertreten.) Sie debattierten zusammen mit SchülerInnen der Großen Schule aus Wolfenbüttel, dem Wilhelm Gymnasium und dem Hoffmann von Fallersleben-Gymnasium aus Braunschweig und der Ludwig Erhart-Berufsschule aus Salzgitter.

 

Zwei spannenden Vorrunden-Debatten, in denen sich die Teilnehmer u.a. mit dem Einsatz von Nicht-Pädagogen in Schulen und dem Zeigen fremdsprachiger Filme ohne deutsche Synchronisation auseinandersetzten, folgte das Finale. Neben Carlo (Sek I) erreichten auch Tim

(Sek II)und Lennart (Sek II, Sieger des letztjährigen Sek I-Regionalwettbewerbs) das Finale – ein riesiger Erfolg für die HBG!

 

Die Zuhörer erlebten zwei sehr interessante Final-Debatten. In der Sek I-Debatte „Soll der öffentliche Busverkehr in  Braunschweig zum nächstmöglichen Zeitpunkt auf Elektrobetrieb umgestellt werden?“ erreichte Carlo den vierten Platz.

„Sollen Kommunen für Gärten, Grünflächen und Gewerbegebiete eine biodiversitätsfreundliche Gestaltung vorantreiben?“ lautete das Thema der Debatte für die Sek II. Hier belegten Tim und Lennart die Plätze zwei und drei.

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH an alle Finalisten!

 

Finja Borchers (11.3) hat zum wiederholten Mal eine tolle Arbeit als Jurorin geleistet und freut sich nun auf den Landeswettbewerb in Hannover, wo sie mit Tim Schmidt die HBG vertreten wird. Wir drücken euch die Daumen!

 

2018-12-12 - KUS Schlossjubiläum - Schlossjubiläum Schuljahr 2017/2018- Jahrgänge 5-8

Ein Rückblick

Dieser KUS war besonders auf die Zusammenarbeit mit der Stadt Wolfenbüttel und speziell mit dem Bürgermuseum und dem Schlossmuseum zum 900. Jubiläum des Schlosses Wolfenbüttel angelegt.

Im ersten Teil beschäftigten sich die SchülerInnen fast ein halbes Jahr mit den Biografien zweier Wolfenbüttler: Christoph Johann Heinrich Grafenhorst (seinerzeit Imker) und Martha Breymann, Nichte unserer Namensgeberin. Zunächst recherchierten die SchülerInnen, arbeiteten sich durch historische Schriften und sichteten Bilder. Mit Hilfe unserer Imker-AG konnte dann mit Exponaten die Ausstellung vorbereitet werden. Die Ausstellung war ein voller Erfolg, denn sie wurde von unseren Schülern mit viel Engagement und Kreativität zusammengestellt.

Im zweiten Teil ging es dann ins Schlossmuseum, in dem es um die Geschichte des Schlosses und das Leben im Schloss in der Epoche des Barock ging. Zunächst wurden die SchülerInnen mit Führungen im Schloss und den Katakomben in die Geschichte eingeführt. Ziel war es hier kreative Fotostorys zu entwickeln, die zum Teil in historischen Kostümen in den Räumlichkeiten des Schlossmuseums aufgenommen wurden. Thematisch beschäftigten sich die SchülerInnen mit Zeitreisen, den Waffen jener Zeit, einem Museumsrundgang, der Mode im Barock und mysteriösen Vorfällen in den historischen Räumen.

Die Ergebnisse können nun seit dem 23.11.2018, der Eröffnung der Youpedia-Ausstellung, im Schlossmuseum angeschaut werden. Zum Pressetermin waren die drei Schülerinnen Mia Sadowski, Svenja Schäfer und Emily Twele als Vertreterinnen der großen Gruppe der HBG vor Ort und konnten die Fragen der Pressevertreter beantworten.

Weitere offizielle Informationen sind unter folgendem Link zu finden.

< Hier klicken >

12.12.2018 - KUS - Geschichts-AG 11 forscht für Bürgerarchiv

Auf den Spuren des Schicksals der Familie Kirchheimer

Nach unserer erfolgreichen Arbeit mit dem KUS Schlossjubiläum 2017/2018 wurde uns ein Projekt für die Klasse 11 angetragen.

Unter dem Namen „Geschichts-AG“ fanden sich aus dem 11. Jahrgang sieben Schülerinnen und ein Schüler, die sich für das Projekt begeistern konnten.

Es ging um die Sichtung des Nachlasses des jüdischen Wolfenbüttler Amtsarztes Dr. Siegfried Kirchheimer, der selbst nach der Pogromnacht 1938 mit einer Tochter in die USA flüchten konnte, während seine Frau mit den anderen beiden Kindern erst 1941 folgen konnten. Hochinteressant war die Sichtung historischer Dokumente, die Katalogisierung und am Ende die Auswahl der Objekte, die in der Vitrine des Bürgerarchivs ihren Platz finden sollten. Nach einer geschichtlichen Einführung, dem Besuch des Ortes, an dem ehemals die Synagoge stand und intensiven Gesprächen über diese Zeit machte sich die Gruppe an die Arbeit. Unter anderem gab es viele Briefe zu lesen, alte Zeugnisse aus den Jahren 1900 bis 1906 zu begutachten, Orden aus dem Ersten Weltkrieg und andere Gegenstände den Lebenszeiten Kirchheimers zuzuordnen und Fotos zu sichten. So konnten wir auch einen Originalbrief von 1991 aus dem Weißen Haus, unterschrieben vom damaligen amerikanischen Präsidenten Ronald Reagan zum 90. Geburtstag Kirchheimers in den Händen halten. Beindruckend und gleichzeitig bedrückend waren auch die Telegramme, die sich die Kirchheimers schickten. Das Endergebnis war die Bestückung des Bürgerarchives, die unter vier zeitlichen Kategorien stattfand. Die Zeit des Dr. Kirchheimer in Wolfenbüttel, die zunehmende Nazifizierung und Entrechtung der Juden in Deutschland, die Flucht und seine Zeit in New York. Ein Fazit, das die SchülerInnen am Ende ihrer Arbeit zogen, war, dass sie in diesem Projekt Geschichte erleben und leben durften. Durch die intensive Beschäftigung mit dem Schicksal der Familie Kirchheimer wurde diese, ganz besonders Dr. Siegfried Kirchheimer, in ihren Köpfen wieder lebendig. Am 9.11.2018 fand die offizielle Eröffnung der Ausstellung im Beisein des Wolfenbüttler Bürgermeisters, mit etwas Verspätung auch des ehemaligen deutschen Außenministers Siegmar Gabriel und weiteren Gästen statt. Die Arbeit wurde außerordentlich gelobt, gibt Anlass zu Stolz auf diese Arbeit und bietet sicher noch genügend Stoff, um z.B. Facharbeiten im Seminarfach der Oberstufe zu schreiben. Begleitet wurden wir die gesamte Zeit des Projektes von Herrn Marcus Gröchtemeier, bei dem wir uns herzlich bedanken. Die Arbeit mit dem Bürgermuseum als  außerschulischem Lernort wollen wir auf jeden Fall beibehalten und freuen uns auf weitere spannende Projekte. Beate Schulz

KUS Geschichte in der Marienkirche

03.12.2018 - KUS - Besuch in einer Gruft

Nachdem wir uns im Unterricht intensiv mit den Lebensläufen und dem Wirken der Welfenfürsten Heinrich der Jüngere, Julius und Heinrich Julius beschäftigt haben, besuchten wir Ende November bei eisigen Wetter die Gruft in der Marienkirche, in der die Fürsten ihre letzte Ruhestätte fanden. Bevor wir die Kirche von innen besichtigten und in die Gruft abstiegen, mussten im Rahmen einer halbstündigen Rallye zunächst Fragen u. a. zum Baustil der Kirche, der Lutherbuche und den Skulpturen am Hauptportal beantwortet werden.

 

 

 

 

1400 Kilometer - 9 Tage - 1 Herausforderung

30.10.2018 - KUS - Grenzen erkennen - Grenzen überwinden

Nach dem Zweiten Weltkrieg war unser schönes Land mehr als 40 Jahre in Ost und West geteilt. Seit 1961 durchschnitt zudem ein knapp 1400 km langer, schier undurchdringlicher Grenzstreifen beide Landesteile und trennte dabei bis 1989 Familien, Gemeinden und gemeinsame Geschichte. Erst der Mut und die Courage zahlreicher Menschen in der DDR ermöglichten die Friedliche Revolution und den Fall der Mauer, die schließlich zur Wiedervereinigung der Bundesrepublik Deutschland führten.

Diesem für uns alle prägenden Ereignis werden wir in der HBG bereits im Februar mit einem Sek-I-weiten Projekt „89“ Rechnung tragen. Zwei Wochen lang werden sich die Jahrgänge 5 bis 10 verschiedenen Aspekten dieses großen Themas nähern.

Doch wollen wir die ehemalige innerdeutsche Grenze nicht nur erkennen, wir wollen sie auch überwinden. Der alte Grenzstreifen ist heute ein einmaliges durchgehendes Biotop mit einer einzigartigen Pflanzen- und Tierwelt, welches unter dem Namen „Grünes Band“ als Wanderweg bekannt ist. Diesen 1400 km langen Wanderweg, der von Hranice in Tschechien bis zum Ostseebad Boltenhagen in Mecklenburg-Vorpommern führt, möchten wir vom 22. August bis zum 1. September 2019 mit Schülerinnen und Schülern der dann Jahrgänge 10, 11 und 12 erlaufen und erfahren. Innerhalb von neun Tagen wollen wir in einem durchgehenden Staffellauf, bei dem immer vier SchülerInnen gemeinsam auf der Strecke sind, die Grenze bezwingen, die zwischen 1961 und 1989 so unsagbar viel Leid verursacht hat.

Dieses einmalige Projekt, das aktuell in einem KUS von NeuntklässlerInnen vorbereitet wird, erfordert zum einen ein hohes Maß an Planung und Organisation, zum anderen aber auch einen hohen personellen Einsatz von Erwachsenen. Die Begleitung der LäuferInnen, der Transport zwischen den Stationen, der Auf- und Abbau der Basiscamps, die Verpflegung, die Hilfe bei Problemen – all dies und vermutlich noch Vieles mehr muss abgedeckt werden.

 

  

 

 

Wir freuen uns daher enorm, dass wir bereits einige Schulen gewinnen konnten, die uns Unterstützung und Unterschlupf auf unserem Weg gewähren:

Wenn Sie dieses einmalige Projekt unterstützen wollen, wenden Sie sich bitte an das Organisationsteam.

Kontakt für das Projekt "Grüne-Band-Lauf":

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Pressestimmen:
-> Bericht auf der Seite von Runnersworld.de
-> Bericht aus der Wolfenbütteler Zeitung 
    -> Scan mit freundlicher Genehmigung v. Kai-Uwe Ruf / WZ

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