Ausflug der Kunstfachgruppe nach Wolfsburg; 26.02.2026
Riesige "Textilmalereien" der polnischen Künstlerin Malgorzata Mirga-Tas haben uns ins Kunstmuseum Wolfsburg gelockt. Die Künstlerin, die der Volksgruppe der Sinti/zzen und Roma/nja entstammt, beschäftigt sich in der Ausstellung "Eine alternative Geschichte" mit ihren genähten und geklebten großformatigen Werken mit der Geschichte ihres Volkes.


Dabei lenkt sie den Blick vor allem auf die Frauen: alltägliche Szenen von gemeinschaftlichen Begegnungen von Frauen, aber auch auf mutige Frauen im öffentlichen Raum, die durch Kunst, Musik und soziales Engagement auf die Unterdrückung aufmerksam machen, die diese Volksgruppe erfahren hat oder noch erfährt. Die Künstlerin selber war anwesend und hat in einem Interview über ihre Arbeit gesprochen.
Gemeinsamer Iftar an unserer Schule – Ein Abend der Begegnung und Gemeinschaft; 25.02.2026
Am 24.02. wurde unsere Schule zu einem Ort besonderer Begegnung: Zum gemeinsamen Iftar versammelten sich knapp 200 Gäste – zahlreiche Schüler*innen mit ihren Familien sowie viele Kolleg*innen mit ihren Angehörigen. Die große Resonanz zeigte eindrucksvoll, wie wichtig gemeinsame Momente des Austauschs und des Miteinanders für unsere Schulgemeinschaft sind.

Bereits beim Ankommen war eine herzliche, offene Atmosphäre spürbar. Gespräche über Grenzen im Alltag hinweg, neugierige Fragen, gemeinsames Lachen – der Abend war geprägt von gegenseitigem Interesse und Respekt. Das gemeinsame Fastenbrechen bot nicht nur einen religiösen, sondern vor allem auch einen verbindenden Moment, der Menschen unterschiedlicher Hintergründe zusammenbrachte.
Das Programm wurde durch zwei besondere Beiträge bereichert: Ein interaktives Kahoot-Quiz von Khoder (Jhg 11) und Rascha (Jhg 12) zum Thema Islam lud zum Mitmachen ein und sorgte für lebhafte Beteiligung sowie anregende Gespräche. Darüber hinaus erzählte der internationale Storyteller David Heathfield eine Geschichte in englischer Sprache. Mit seiner eindrucksvollen Erzählweise gelang es ihm, das Publikum zu fesseln und eine ruhige, nachdenkliche Stimmung zu schaffen.
Der Ablauf des Abends orientierte sich am traditionellen Iftar. Mit dem Azaan – dem Gebetsruf zum Sonnenuntergang – wurde das Fasten gemeinsam gebrochen. An der HBG wurde dieser besondere Moment von Bakir Ahmed aus Jahrgang 7 gestaltet. Im Anschluss sprachen Jamil (Jhg 11) und Esma (Jhg 6) ein Bittgebet und verliehen dem Übergang in den gemeinsamen Teil des Abends einen feierlichen Rahmen.

Danach begab sich ein Teil der Anwesenden in die liebevoll gestalteten Gebetsräume zum gemeinsamen Gebet, während die übrigen Gäste das Buffet eröffneten. Dieses präsentierte sich bunt, vielfältig und reichhaltig. Die zahlreichen mitgebrachten Speisen spiegelten die kulturelle Diversität unserer Schulgemeinschaft wider und luden zum Probieren, Teilen und ins Gespräch kommen ein.
Fachkonferenzen in einem neuen Format; 23.02.2026
Heute fand erstmalig ein FachKonferenzKompaktTag (FKKT) an der HBG statt.

Bei diesem neuen Format finden die Fachkonferenzen aller Unterrichtsfächer zeitgleich in Messeform im Forum unserer Schule statt. Dazu sind entsprechend alle Lehrenden und Vertretungen der Lernenden und Eltern eingeladen.


Teilnahme am „Freispiel“; 20.02.2026
Am Dienstag, den 17.02.26, waren drei Kurse des Faches Darstellendes Spiel zu Gast im Lessingtheater Wolfenbüttel, um an der Veranstaltung „Freispiel“ teilzunehmen. Das „Freispiel“ ist eine Art Schultheater-Labor, dass Schüler*innen eine Plattform bietet, den derzeitigen Stand ihres jeweiligen Theaterprojekts anderen Theater-Gruppen zu präsentieren. Es ist ein Forschungsraum, der Einblicke in die aktuelle Probenarbeit bietet und Hilfen und Anreize für die fertige Inszenierung gibt.

Die HBG war in diesem Jahr gleich mit drei Kursen vertreten. Der DSp-Kurs Jg. 8 von Frau Hohmann zeigte Ausschnitte aus ihrem Stück „Das Bettelweib von Locarno“, dass die klassische Vorlage neu interpretiert. Der DSp-Kurs Jg. 9 von Frau Degenhardt zeigte einen Teil aus ihrer Produktion mit dem Titel „Von Wölfen und Mädchen - Ein szenischer Protest“.
Erfolgreiche Teilnahme am Französisch-Teamwettbewerb; 06.02.2026
Bereits zum zweiten Mal hat die HBG in der letzten Januarwoche 2025 am „Internetteamwettbewerb Französisch“ teilgenommen. Der Wettbewerb, der jährlich zur Erinnerung an die Unterzeichnung des Élysée-Vertrags stattfindet, sorgte in den Französischkursen der Jahrgänge 7,9 und 11 für eine spannende und lehrreiche Auseinandersetzung mit der französischen Sprache und Kultur.

Eine Doppelstunde lang wurde auf unterschiedlichen Sprachniveaus gerätselt: Hier galt es etwa, Fragen über die Geschichte des Fürstentums Monaco zu beantworten, den Streckenverlauf grenzüberschreitender Radwege zu recherchieren oder Informationen aus dem Netflix-Trailer zu „Asterix und Obelix“ zu entnehmen.
Tag der Informatik und Mathematik 2026; 05.02.2026
Am 26.01.2026 besuchte eine ausgewählte Gruppe von Lernenden der HBG aus den Jahrgängen 10 bis 12 den Tag der Informatik und Mathematik an der TU Braunschweig. Trotz herausfordernden Wetterverhältnissen schafften es 13 Teilnehmer der HBG die Veranstaltung in Braunschweig zu erreichen. Dort konnten wir Vorträge zu Themen der Informatik, der Mathematik und des Studiums an der TU genießen. An Ständen konnten wir selbst an Experimenten teilnehmen.

Schüler der HBG erkunden die Spieltheorie.
Einladung zum gemeinsamen Iftar (Fastenbrechen); 28.01.2026

Anlässlich des bevorstehenden muslimischen Fastenmonats Ramadan (Beginn um den 18.02.) möchten wir die Schulgemeinschaft zum zweiten gemeinsamen Fastenbrechen am 24.02.26 einladen. Die Organisation und Gestaltung übernehmen größtenteils unsere Schüler*innen aus den verschiedensten Jahrgängen, die mit viel Mühe und Engagement dabei sind. Es ist uns ein großes Anliegen sie beim Gelingen dieses Vorhabens zu unterstützen und wir hoffen auch, viele von euch an dem Abend begrüßen zu können. Bitte melden Sie sich /meldet euch an: Anmeldeformular.
Text und Bild: Shabnam Asefi, Judith König
Erfolgreicher Tag bei Jugend debattiert; 27.01.2026
Acht SchülerInnen der HBG machen sich auf den Weg nach Salzgitter. Im Gepäck sind Neugier, Ehrgeiz, Vorfreude, Nervosität, Erwartung und Hoffnung. Insgesamt vier Schülerinnen darf die HBG in den Wettbewerb schicken. Jeweils eine Hin- und eine Rückrunde bei starker Konkurrenz fordern die Schülerinnen Amelie (8.Klasse), Nele (8.Klasse), Hanna (10. Klasse) und Emilia Lilli Hunke (13.Klasse) heraus.

Emma (8.Klasse), Simon (10.Klasse), Jule Dauskardt (12. Klasse) und Clara Ossege Tapia (13.Klasse) sammeln wesentliche Erfahrungen und durften hochklassige Debatten zu Fragen wie „Sollen Haustierhalter zum Abschluss einer Tierkrankenversicherung verpflichtet werden?“ oder auch „sollen >kaufe jetzt, zahle später< -Bezahlmodelle bei online Käufen verboten werden?“ beobachten.
Der Tag fand seinen krönenden Abschluss in zwei spannenden Finals bei denen Emilia Lilli Hunke im Bereich Sekundarstufe II den glorreichen Sieg für die HBG einholen konnte.
Besuch im Museum Hinter Aegidien: Workshop zum „langen 19. Jahrhundert“; 23.01.2026
Der Geschichtskurs von Herrn Schlesinger besuchte das Museum Hinter Aegidien in Braunschweig und nahm dort an einem Workshop zum Thema des langen 19. Jahrhunderts teil. Der Workshop beschäftigte sich mit der Zeit von 1800 bis 1914 und legte einen besonderen Fokus auf die Lebenssituationen von Jüdinnen und Juden in dieser Epoche.

Zu Beginn des Workshops arbeiteten wir in Kleingruppen an verschiedenen Themen, die jeweils einen bestimmten Zeitabschnitt zwischen 1800 und 1914 behandelten. Dazu erhielten wir unterschiedliche Materialien wie Texte und Videos. Mithilfe dieser Quellen erarbeiteten wir selbstständig, welche historischen Ereignisse in unserem Zeitraum stattfanden und welche Bedeutung diese für jüdisches Leben hatten. Dabei ging es unter anderem darum, wie und wo Juden lebten, welchen rechtlichen und gesellschaftlichen Status sie hatten und wie sich ihre Situation im Laufe der Zeit veränderte. Dieser erste Teil des Workshops diente dazu, einen groben Überblick über das lange 19. Jahrhundert zu bekommen und wichtige historische Zusammenhänge zu verstehen.

Im zweiten Teil des Workshops setzten wir uns intensiver mit der Frage auseinander, ob Jüdinnen und Juden in dieser Zeit eher integriert oder ausgeschlossen wurden. Außerdem untersuchten wir, ob diese Prozesse von den Juden selbst ausgingen oder durch äußere Einflüsse, wie Staat, Gesellschaft oder Politik, bestimmt wurden.
Diese Schule ist eine Bildungseinrichtung des Landkreises Wolfenbüttel