Europäischer Austausch an der HBG: Gäste aus Korsika; 26.11.2025
Seit einigen Tagen bereichern Elena und Solal, zwei SchülerInnen aus Korsika, unseren elften Jahrgang. Für vier Wochen sind sie Teil unserer Schulgemeinschaft, wohnen in Gastfamilien und nehmen regulär am Unterricht teil.

Bereits im September waren Elina und Elias, SchülerInnen aus unserem Jahrgang 11, für vier Wochen auf Korsika und konnten dort das mediterrane Flair, das französische Schulsystem, Meer und Berge erleben. Vor allem jedoch eröffneten sich ihnen Räume für interkulturelle Lernprozesse, die weit über sprachliche Kompetenzen hinausreichen.

Ergänzt wurde der Schüleraustausch durch ein sogenanntes Job-Shadowing zweier korsischer Lehrerinnen, die vier Tage an unserer Schule verbrachten. Sie besuchten unseren Unterricht in verschiedenen Jahrgängen und Fächern, ließen sich von unseren Konzepten inspirieren und gaben gleichzeitig wertvolle Rückmeldungen aus ihrer eigenen schulischen Perspektive. Dieser Blick „mit den Augen des anderen“ war für alle Beteiligten bereichernd und eröffnete neue Chancen, bestehende Ansätze weiterzuentwickeln.
Einladung zum „Kultur am Abend“ an der Henriette-Breymann-Gesamtschule; 21.11.2025
Liebe Schulgemeinschaft, liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,
wir laden Sie herzlich zu unserem diesjährigen Kultur am Abend am 04.12.2025 ein – einem besonderen Ereignis, das zeigt, wie vielfältig, kreativ und bunt unsere Schule ist!

Freuen Sie sich auf ein abwechslungsreiches Programm voller Musik, Kunst, Theater und vieler weiterer künstlerischer Beiträge unserer Schülerinnen und Schüler. Jede Aufführung und jede Ausstellung spiegelt wider, wie viel Talent, Engagement und gemeinsamer Geist an der Henriette-Breymann-Gesamtschule lebt.
Wir sind stolz auf unsere Schulgemeinschaft – und dieser Abend macht sichtbar, warum!
In diesem Jahr unterstützen wir außerdem eine wunderbare Einrichtung: Durch den Verkauf von Kunstwerken unserer Schülerinnen werden Spendengelder für das Kinderhospiz Löwenherz gesammelt.
Für das leibliche Wohl ist natürlich auch gesorgt: Der 13. Jahrgang bietet eine Auswahl an Snacks und Getränken an und sammelt dabei Gelder für den Abiball.
Kommen Sie vorbei, genießen Sie die Atmosphäre und feiern Sie mit uns die Kultur an unserer Schule – wir freuen uns auf Sie!
Einladung Kultur am Abend zum Download
Sprachendorf an der HBG; 19.11.2025
Am 18.11.2025 verwandelte sich die HBG für die Jahrgänge 7 und 8 in eine kleine, aber feine Stadt, in der nur Englisch gesprochen wurde. An vielfältigen Stationen wurden die Schüler in Alltagsszenen versetzt, die ihre Sprachfähigkeiten herausforderten und förderten. Man konnte unter anderem im Sprachendorf einkaufen, etwas bestellen oder auch Wege beschreiben oder erfragen. 
Die Schülerinnen und Schüler konnten auf diese Weise nicht nur ihre Englischkenntnisse anwenden, sondern auch ihre kommunikativen Fähigkeiten stärken und Selbstvertrauen im Umgang mit der Sprache gewinnen. Jede Station bot den Schülern die Möglichkeit, kleine Rollenspiele zu gestalten und in Gesprächen zu agieren.
Das Sprachendorf war nicht nur ein lehrreicher, sondern auch ein unterhaltsamer Tag, der das Interesse der Schüler an der englischen Sprache lebendig zeigte. Solche lebensnahen, interaktiven Formate sind eine hervorragende Möglichkeit, die eigenen Sprachkenntnisse in einem realistischen Kontext zu erleben.
Nun hat das Sprachendorf wieder zwei Jahre geschlossen und öffnet 2027 erneut seine Tore. See you then!
Text und Bilder: Kathrin Lewinske
Der Französischkurs des 11. Jahrgangs guckt den Film „Zion“; 18.11.2025
Im Rahmen des Internationalen Filmfest Braunschweigs machte sich der Französischkurs des 11. Jahrgangs am Freitag, den 14. November auf den Weg ins Astor Kino Braunschweig, um den französischen Film „Zion“ zu sehen. Der Ausflug bot nicht nur die Gelegenheit, einen aktuellen französischsprachigen Film im Original zu erleben, sondern auch spannende Einblicke in dessen Entstehung.

Worum geht es in „Zion“? Der Film, der auf Guadeloupe spielt, erzählt die Geschichte von Chris, der während einer riskanten Lieferung völlig unerwartet ein Baby vor seiner Haustür findet. Das Kind trägt den Namen Zion. Von einem Moment auf den anderen wird Chris mit einer Verantwortung konfrontiert, auf die er nicht vorbereitet ist. Im Laufe der Handlung muss er nicht nur entscheiden, wie er mit dem Baby umgeht, sondern sich auch seinen eigenen Problemen und seiner Vergangenheit stellen. Dabei bringt Zion sein Leben auf überraschende Weise durcheinander - und zeigt ihm, was wirklich zählt.

Nach der Vorführung fand eine Gesprächsrunde mit dem Regisseur Nelson Foix statt. Die Schülerinnen und Schüler nutzten die Möglichkeit, Fragen zu stellen, sowohl zum Film als auch zum kreativen Prozess dahinter. Nelson Foix nahm sich viel Zeit für die Diskussion und gab interessante Einblicke in seine Arbeit, seine Inspiration und die Gedanken, die hinter dem Film stehen. Der Besuch im Kino war für alle Schülerinnen und Schüler eine bereichernde Erfahrung.
Text: Ömer (11. Jahrgang); Gruppenfoto: Frauke Janzen; Foto mit Regisseur: Lenz (11. Jahrgang)
Laktoseintoleranz? Nicht mit uns – unser Tag im BioS Labor; 18.11.2025
Am 12. November 2025 machte sich die Klasse 11.4 gemeinsam mit Frau Kretzschmar auf den Weg ins BioS-Labor nach Braunschweig. Dort wurden wir herzlich empfangen und direkt in das Labor geführt. Beim Betreten des Raumes stieg die Aufregung merklich.

In den ersten beiden Stunden erhielten wir eine theoretische Einführung, damit wir ein solides Grundwissen aufbauen konnten, bevor wir in den praktischen Teil übergingen. Anschließend durften wir uns mit viel Begeisterung den vorbereiteten Versuchen widmen. Unter Anleitung der Laborfachkräfte experimentierten wir an professionellen Arbeitsplätzen und konnten uns für einen Tag wie echte Forschende fühlen.

In Teams aus jeweils zwei Schüler*innen führten wir zwei Versuche zur Enzymatik durch. Dabei arbeiteten wir mit dem Enzym Lactase, das aus E. coli gewonnen wurde. Untersucht wurde, ob diese Lactase sich für den Einsatz in Tabletten zur Behandlung von Laktoseintoleranz eignet. Dazu überprüften wir unter anderem die Temperaturabhängigkeit, den Einfluss des pH-Werts und die Abhängigkeit von der Substratkonzentration.
HBG beim Schülerwettbewerb Formel M der Stiftung Niedersachsenmetall; 18.11.2025
Am 17.11.25 nahm der WPK-Technik des 9. Jahrgangs zum zweiten Mal am Schülerwettbewerb Formel M der Stiftung Niedersachsenmetall teil. Die teilnehmenden Teams bauten Fahrzeuge, deren Antrieb aus einer Mausefalle besteht.

Letzte Vorbereitungen vor dem Start
63 Teams aus verschiedenen Schulen traten gegeneinander an. Dabei gewann das Fahrzeug mit der längsten zurückgelegten Strecke. Aus unserer Schule stellten sich 4 Teams der Konkurrenz.

Alle Teilnehmer der HBG
Das beste Team der HBG errang einen respektablen 11. Platz mit einer zurückgelegten Strecke von 20 m.

Das beste Team der HBG
Fotos und Text: Frank Krüger
Diskutieren, zuhören, Haltung zeigen – Projekttag „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ an der HBG; 14.11.2025
Ein Tag voller Gespräche, Einsichten und gemeinsamer Verantwortung
Unsere Schule ist Teil des Netzwerkes „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ – und füllt diesen Titel mit Leben. Beim diesjährigen Projekttag ging es darum, offen über Vielfalt, Respekt und Diskriminierung zu sprechen – ehrlich, mutig und gemeinsam.

Einstieg: Nachdenken, Zuhören, Mitreden
Zum Start des Tages arbeiteten alle Klassen zum Thema Diskriminierung, Vielfalt und Zivilcourage. Die Schülerinnen und Schüler sammelten Wünsche und Ideen für eine Schule ohne Rassismus – von „mehr Mut zum Eingreifen“ bis zu „mehr Raum für Begegnungen“.
Diese Beiträge werden nun im Forum der Schule ausgestellt und zeigen, wie vielfältig die Gedanken und Perspektiven in unserer Schulgemeinschaft sind.
Zwei Gesprächsrunden – viele Stimmen
Parallel fanden zwei Gesprächsrunden statt: eine für die Jahrgänge 5 bis 7 und eine für die Jahrgänge 8 bis 13. Auf beiden Podien saßen Lernende, Lehrkräfte und Mitglieder der Schulleitung.
In der Runde der jüngeren Jahrgänge wurde diskutiert über Fragen wie: Was bedeutet Diskriminierung für mich persönlich? Wie kann ich Respekt zeigen? Und wann braucht es Mut, um einzugreifen?
Das Publikum beteiligte sich lebhaft – mit ehrlichen Beiträgen, persönlichen Erfahrungen und klaren Botschaften: Wegschauen ist keine Option.
Auch in der Runde der älteren Jahrgänge wurde intensiv debattiert. Offene persönliche Erfahrungen sorgten für nachdenkliche Gesichter und machten deutlich, wie wichtig das Thema vielen ist. Dabei wurde der Wunsch nach mehr Sensibilität im Sprachgebrauch, nach Fortbildungen für Lehrkräfte und insgesamt nach mehr Austausch deutlich. Gleichzeitig erinnerten viele daran, dass Vielfalt an der HBG längst gelebt wird – etwa beim Iftar-Abend, im Rainbow Club oder bei gemeinsamen Festen.
Das gemeinsame Fazit: „Wir sind auf einem guten Weg, aber noch nicht am Ziel.“

Nachbereitung und Ausblick
Im Anschluss reflektierten die Klassen, was sie aus den Gesprächen mitnehmen und wie sie selbst zu einem respektvollen Miteinander beitragen können. Diese Ideen fließen nun in die Planung des kommenden Anne-Frank-Tages ein, bei dem Zivilcourage erneut im Mittelpunkt stehen wird.
Der Projekttag hat gezeigt: „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ist an der HBG kein Titel, sondern eine gelebte Haltung – getragen von Offenheit, Respekt und dem Willen, jeden Tag ein Stück mutiger zu werden.
Text: Maria Pape, Bilder: Lea Rettig
Exkursion des Biologie-Leistungskurses ins Schülerlabor des Julius-Kühn-Instituts; 13.11.2025
Am 06.11.2025 besuchte der Biologie-Leistungskurs des 12. Jahrgangs das Schülerlabor des Julius-Kühn-Instituts. Unter dem Titel „Wurmwelten unter uns“ erhielten die Schülerinnen und Schüler einen umfassenden Einblick in die faszinierende – und häufig unterschätzte Welt der Nematoden.
Zu Beginn erläuterten Fachleute des Instituts die ökologische Bedeutung dieser winzigen, mit bloßem Auge kaum sichtbaren Fadenwürmer. Nematoden prägen die Bodenqualität, beeinflussen das Pflanzenwachstum und übernehmen wichtige Funktionen im Abbau organischer Stoffe. Gleichzeitig können bestimmte Arten erhebliche Schäden an Kulturpflanzen verursachen, wenn sie deren Wurzelsysteme befallen. Diese Vielschichtigkeit machte schnell deutlich, warum Nematoden in der landwirtschaftlichen Forschung eine so zentrale Rolle spielen.

Im praktischen Teil der Exkursion konnten die Schülerinnen und Schüler eigene Untersuchungen durchführen. Sie färbten Nematoden-Eier an, um deren Strukturen unter dem Mikroskop sichtbar zu machen, und isolierten anschließend selbst Fadenwürmer aus Bodenproben. Dabei wurden unterschiedliche Entwicklungsstadien betrachtet und typische Bewegungsmuster dieser Organismen beobachtet. Für viele Teilnehmende war besonders eindrucksvoll, wie vielfältig und aktiv die vermeintlich „unsichtbare“ Bodenfauna ist.
Die Exkursion verdeutlichte eindrucksvoll, wie komplex und empfindlich das Ökosystem Boden aufgebaut ist. Was häufig als einfache Erde wahrgenommen wird, entpuppte sich als lebendiger Mikrokosmos mit enormer Bedeutung für Landwirtschaft, Biodiversität und ökologische Kreisläufe.
Das Julius-Kühn-Institut ermöglichte dem Kurs einen abwechslungsreichen und lehrreichen Tag, der weit über den regulären Unterricht hinaus wertvolle Einblicke in biologische Forschung bot. Mit neuen Erkenntnissen und spannenden Eindrücken kehrte der Kurs an die Schule zurück – und betrachtet den Boden unter den eigenen Füßen nun mit deutlich geschärftem Blick.
Text und Bilder: Laura Höppner
Exkursion ins Ökodorf Sieben Linden; 23.10.2025
Im Rahmen unseres Projekts zum nachhaltigen Leben besuchten wir das Ökodorf Sieben Linden in Sachsen-Anhalt. Dort bekamen wir einen spannenden Einblick, wie ein Leben mit der Natur aussehen kann, das gemeinschaftlich geteilt wird.

Zum Einstieg nahmen wir an einer Führung durch das Dorf teil. Dabei konnten wir die verschiedenen ökologischen Lehm-Häuser, Gärten und Alpakas bestaunen. Besonders beeindruckend war, wie vielseitig und liebevoll Alles gestaltet ist. Ein Highlight war der Lehm-Workshop, bei dem wir sogar mit Händen und Füßen, Lehm anfertigen durften und anschließend verschieden Bauweisen selber ausprobieren konnten. Dabei wurde uns schnell klar, wie umweltfreundlich Bauen mit natürlichen Rohstoffen sein kann, denn es wurden nur natürliche Stoffe für den Hausbau genutzt.

Auch die Soziokratie, ein besonderes Organisationsmodell, das im Dorf für gemeinschaftliche Entscheidungen genutzt wird, lernten wir in einem Seminar kennen. Durch praktische Übungen erfuhren wir, wie Kommunikation auf Augenhöhe und gemeinsame Verantwortung in einer großen Gemeinschaft funktionieren können.
Am Abend hatten wir dann viel Spaß in der „Transzendierbar“, einem gemütlichen Treffpunkt im Dorf, gehabt. Bei Musik, einem Kicker und Gesprächen ließen wir den Tag gemeinsam mit Jugendlichen aus dem Dorf ausklingen. Ein Abend voller Lachen und guter Stimmung. Die Bewohner nennen diese Bar auch Kneipe, in der sie ihren Abend verbringen. Außerdem haben sie einen Teich und eine Sauna.
Diese ganzen Erlebnisse in den 1,5 Tagen haben uns positiv überrascht und wir würden es jedem weiterempfehlen, der sich mit diesem Thema auseinandersetzen möchte. Wir bedanken uns auch beim Förderverein der HBG, der uns finanziell unterstützt hat.
Text: Louis aus der Klasse 12.3; Bilder: Annette Feldmann
Diese Schule ist eine Bildungseinrichtung des Landkreises Wolfenbüttel