07.02.2018 - WPK - Großes Mosaik im Forum der Henriette-Breymann Gesamtschule wird eingeweiht
Neuer bunter "eye-catcher" im Forum der HBG wird eingeweiht
Zu Beginn des Schuljahres 2016/2017 fanden sich motivierte Schülerinnen aus verschiedenen Jahrgängen der HBG zusammen, um ihre kreativen Ideen bei der Umsetzung von Mosaiken aus Scherben zum Ausdruck zu bringen. Zunächst wurde im Kleinformat experimentiert: auf kleinen Fliesen, Holzplatten und Findlingen haben die Schüler erste Ideen umgesetzt. Die Materialien wurden zum Teil durch Spenden von Baumärkten (farbige Fliesenreste, Glassteine, Basaltsteine usw.) zusammengetragen, zum Teil von Eltern gestiftet und auch gekauft. „Es ist schwer, Fliesen mit leuchtenden Farben als Spende im Baumarkt zu bekommen, aber manchmal hat man großes Glück und bekommt tolle Proben oder ehemalige Ausstellungsstücke geschenkt“, bemerkt Frau Feldmann, Kunstlehrerin an der HBG. Am Ende des ersten Halbjahres wurde das Großprojekt in Angriff genommen. Der Wahlpflichtkurs aus dem Bereich Kultur / Umwelt / Sport bekam grünes Licht von der Schulleiterin Katrin Unger und mit Hilfe des Hausmeisters Herr Brose war dann zügig die geeignete Fläche gefunden: die Umrandung einer bühnenartigen Erhebung im Forum der IGS Henriette Breymann. Hier finden wöchentlich Veranstaltungen wie der Kultur-vor-Mittag statt. An dieser fast neun Meter langen und einen Meter hohen Fläche arbeiteten bis zu 16 Schülerinnen und Schüler zeitgleich. Die Jugendlichen aus den Jahrgängen 6-9 fertigten zunächst maßstabsgerechte Entwürfe mit farbigen Buntstiften an. Gewählt wurde schließlich der Entwurf von Larissa Schwarte aus der Klasse 6.2 (damals 5.2). Dann ging es an die Umsetzung: mit Hilfe eines Rasters wurde der Entwurf auf die Fläche aufgetragen. Das Farbkonzept (Grün-Blautöne, Gelb und Rot) bringt leuchtende Farben in das Forum und greift die vorhandenen Farben des Mensadesigns teilweise auf. Zwei Projekttage ermöglichten es neben den regelmäßigen KUS-Zeiten, in einen „kreativen Fluss“ zu kommen, ohne auf die Uhr zu schauen. Projektartiger Unterricht, wie auch in dieser Arbeitsgemeinschaft, ist eine wichtige Säule der Arbeit an der Henriette-Breymann- Gesamtschule und bietet den Kindern viele Lerngelegenheiten. So hatte das Aufkleben der einzelnen Mosaiksteine durchaus etwas Meditatives und die Schüler haben die große Herausforderung, diese filigrane Arbeit über einen so langen Zeitraum durchzuhalten, gemeistert. In den Sommerferien haben dann motivierte Kollegen der HBG und die Schulleiterin selbst noch mit Hand angelegt, um das Werk zu vollenden und letzte Fugen zu schließen. Seitdem ist das Mosaik ein bunter „eye-catcher“ im Forum der HBG. Und nun war es endlich soweit. Das Mosaik wurde am Freitag, den 26.01.2018, feierlich enthüllt und eingeweiht.
30.01.2018 - WPK - Auf Tuchfühlung mit einem Extremsportler
WPK Verantwortung holte Joachim Franz in die Schule
„Sei dein eigener Held“ hieß es kürzlich in der HBG. Der Grund dafür war der Extremsportler Joachim Franz, der dem 9. Jahrgang von seinem Projekt berichtete und auf Einladung des WPKs „Erwachsen handeln“ zu Gast war. Aus der Projektvorstellung entwickelte sich ein Workshop, bei dem die Teilnehmenden des WPKs alles zum Thema Glück erfuhren und ein eigenes Projekt auf die Beine stellten. Am Elternsprechtag wurden zum Beispiel selbstgebackene Glückskekse verkauft. Dabei kam eine Spendensumme von 461,90 Euro zusammen. Der WPK einigte sich darauf, dass die Spenden an das Kinderhospiz Löwenherz in Braunschweig gehen sollten. Der Scheck wurde am 19. Dezember persönlich an das Kinderhospiz übergeben. „Wir hoffen, dass wir mit unserer Spende ein Stückchen Glück weitergeben konnten“, Denise Lange. Eine weitere Spendenidee ist bereits in Planung.
19.01.2018 - FB Sport - Basketballer gewinnen Kreisentscheid
Jungen der HBG setzen sich bei Jugend trainiert für Olympia gegen starke Konkurrenz im Basketball durch
Die Basketball-Jungen der Wettkampfklasse IV (Jahrgänge 2005-2008) haben sich im Kreisentscheid gegen die favorisierte Mannschaft der Großen Schule mit 25:18 durchgesetzt. Entscheidend dabei waren die mannschaftliche Geschlossenheit und die Bereitschaft, um jeden Ball zu kämpfen. Lediglich in der zweiten Hälfte wollte der Ball ungefähr drei Minuten nicht in den Korb fallen. Allerdings ließen sich die Jungs davon nicht aus der Ruhe bringen und gingen verdient als Sieger vom Platz. Damit werden unsere HBG-Basketballer nun im Bezirksentscheid spielen und ihr Können unter Beweis stellen.
Die HBG-Mädchen der WK IV konnten sich dagegen nicht durchsetzen. Das war aber auch nicht verwunderlich, denn der Gegner aus Salzgitter-Bad war nicht nur älter, sondern auch unseren Mädels körperlich völlig überlegen. Denn das HBG-Team ist eine Anfänger-Mannschaft und auch komplett vom jüngeren Jahrgang. Trotzdem gaben sie nie auf und zeigten bis zum Schluss eine tolle Leistung.
19.01.2018 - FB Kunst - Plakatgestaltung zum Reformationstag 2017
Am Tag der Reformation startete der achte Jahrgang das Kunstprojekt „Unsere Gesellschaft - Missstände aufzeigen und Verbesserungen vorschlagen“.
Das Projekt nimmt Bezug auf den Thesenanschlag von Martin Luther vor 500 Jahren.
Anknüpfend an dieses Ereignis bekamen die Schülerinnen und Schüler die Aufgabe unter folgender Fragestellung ein Plakat zu gestalten: Auf welchen Missstand in unserer Gesellschaft möchtest du heutzutage aufmerksam machen? Was würdest du verbessern? Welches Plakat würdest du heute an die Schultür anschlagen?
Auf den Plakaten wurden von unseren Schülerinnen und Schülern sehr verschiedene Anliegen wie Mobbing, Rassismus, Umwelt- und Tierschutz, Gewalt in der Familie, Krieg und Weltfrieden ideenreich künstlerisch umgesetzt. Die besten Ergebnisse wurden am Montag, den 18.12.2017, unter dem Beifall des gesamten achten Jahrgangs prämiert.
- SAN
10.01.2018 - FB MINT - Teilnahme an Jugend forscht/Schüler experimentieren
Die Begeisterung an Jugend forscht, Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb im MINT-Bereich, ist bei den Schülerinnen und Schülern riesengroß: Für die 53. Wettbewerbsrunde von Jugend forscht wurden von über 12 000 Jungforscherinnen und Jungforscher bundesweit rund 6500 Projekte angemeldet. Für die aktuelle Runde meldeten sich insgesamt 4 550 Mädchen an; das ist ein Anteil von ca. 38%.
Eine dieser Schülerinnen ist Johanna Amelie Claus, die sich mit einem Projekt aus dem Fachgebiet Mathematik/Informatik beschäftigte, bei dem sie die mathematischen Zusammenhänge bei GPS-Koordinatenungenauigkeiten in der Nähe von Gebäuden im Zusammenhang mit den Multipath-Effekten untersuchte. Am 14.02.2018 tritt Amelie mit ihrer Arbeit nun in Hildesheim beim Regionalwettbewerb an; wir drücken ihr fest die Daumen.
19.12.2017 - FB MINT - 5000€ Förderung für das neue MINT-Projekt „Automation und Robotik“
Unter der Zielsetzung junge Menschen für „MINT“ (Mathematik – Informatik – Naturwissenschaften – Technik) zu begeistern und ihnen berufliche Perspektiven in diesem Bereich aufzuzeigen, haben wir im Rahmen unseres neu konzipierten fächerübergreifenden Wahlpflichtkurs „MINT“ das zukunftsorientierte Unterrichtsprojekt „Automation & Robotik“ entwickelt.
Durch ihre Förderung in Höhe von insgesamt 5000€ unterstützen die Stiftung NiedersachsenMetall, das Elektrounternehmen Falk & Janke aus Wolfenbüttel, die Braunschweigische Maschinenbauanstalt AG und der Förderverein der HBG den weiteren Ausbau dieses Unterrichtsprojekts, dass die so genannten „MINT-Fächer“ in den Jahrgängen 9 bis 10 stärken soll.
Ausgangslage dieser Projektinitiative ist einerseits der Bezug zur aktuellen Lebenssituation der Schülerinnen und Schüler, in der sie aufgrund des hohen und weiter steigenden Automatisierungsgrades der Gesellschaft täglich mit den Auswirkungen der Automation (Ampelanlagen, Temperaturregelungen, Einparkhilfen, etc.) konfrontiert werden, durch die hohen Theorieanteile im Fachunterricht („Theorielastigkeit“) aber eine negative Grundeinstellung zu den Unterrichtsfächern Technik & Physik entwickeln können . Dies führt zum Desinteresse an entsprechenden Berufen seitens der Schülerinnen und Schüler und letztendlich zu einem dramatischen Nachwuchsmangel in technischen Berufen (z. B. Industriemechaniker) und Berufen der Ingenieurswissenschaften (z. B. Maschinenbau).
Anderseits spielte natürlich auch die zukünftige Lebenssituation unserer Schülerinnen und Schüler eine maßgebliche Rolle. Weil jede moderne Industriegesellschaft auf den Einsatz von Automatisierungstechnik ausgerichtet ist, werden unsere Schülerinnen und Schüler in ihrer zukünftigen Lebenssituation als Erwerbstätige zwangsläufig vermehrt mit Formen der Automation am Arbeitsplatz konfrontiert werden. Darüber hinaus kann festgestellt werden, dass Robotik ein Bereich ist, der vielseitige Anwendungen bietet. Neben Informatik-Grundlagen wird in der Robotik auch Wissen aus der Elektrotechnik, dem Maschinenbau und der dazugehörigen Mathematik benötigt (kurz: MINT-Kompetenz). Daher ist die Robotik besonders geeignet, Schülerinnen und Schüler interdisziplinär an wissenschaftliche Fragestellungen des naturwissenschaftlich-technischen Bereichs heranzuführen und diese praktisch umzusetzen.
Ausgehend von diesen Prämissen verfolgt unser Projekt die Zielsetzung, unsere Schülerinnen und Schüler durch die sehr enge Verzahnung der MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) gepaart mit einem hohen Praxisanteil zu einer positiven
Grundeinstellung zu den Fächern Technik und Physik zu führen, um bei ihnen frühzeitig ein Verständnis für moderne Technik und Technologien herauszubilden. Außerdem soll sich infolge der Teilnahme an diesem Projekt das Interesse der Schülerinnen und Schüler an einem technischen oder ingenieurswissenschaftlichen Beruf steigern, was wiederum dem dramatischen Nachwuchsmangel in technischen Berufen (z. B. Industriemechaniker) und Berufen der Ingenieurswissenschaften (z. B. Maschinenbau) in der Region Wolfenbüttel/Braunschweig/Salzgitter entgegenwirken soll.
Um mit diesen Investitionen möglichst viele Schülerinnen und Schüler gemäß ihrer Befähigung anzusprechen, ist unser Projekt als verpflichtendes Modul „Automation und Robotik“ im Wahlpflichtkurs des 9./10. Jahrgang angesiedelt. In diesem Modul werden die Schülerinnen und Schüler verschiedene Funktionsmodelle des Fischertechnik „Robotics: TXT-DiscoverySet“ entwerfen, programmieren und erproben. Dabei sollen die Schülerinnen und Schüler am Ende des Moduls in der Lage sein, einen Roboter softwarebasiert zu steuern. Hierbei ist der Unterricht aufgrund der Heterogenität der Schülerinnen und Schüler so aufgebaut, dass sie einerseits immer im Team, andererseits in ihrem sehr individuellen Arbeitstempo arbeiten können. Um dies zu gewährleisten, arbeitet jedes Team mit einem „eigenen“ FT-Robotics-Bausatz und einem Notebook. In der Erarbeitungsphase können die Teams dabei selbst entscheiden, ob sie im Rahmen der jeweiligen Aufgabe (Protokoll) nur die „Basisanforderungen“ oder freiwillig und zusätzlich die „erweiterten Anforderungen“ selbstständig bearbeiten. Der Unterricht findet daher i.d.R. in einer Art Wochenplanarbeit statt. Um die sehr hohe Praxisorientierung in der Erkenntnisgewinnung zu gewährleisten, wurde die Teilnehmerzahl eines Kurses auf max. 16 begrenzt. Da auch in der Erarbeitung die „Digitalisierung“ von zentraler Bedeutung ist, wird im Rahmen des Moduls „Automation und Robotik“ auf traditionelle Mitschriften oder Mappenführung verzichtet. Die Schülerinnen und Schüler greifen über das Aufgaben-Modul unseres Intranetzes „I-Serv“ auf den jeweiligen Aufgabenstellen zurück und geben diese nach Bearbeitung rein digital ab. Außerdem steht im Projekt die sachgerechte Nutzung der benötigten Soft- (RoboPro, MS Office, MS Windows, etc.) und Hardware (FT-Robotics-Bausatz, Interface, Notebook) im Mittelpunkt des Unterrichts.
Abschließend möchte ich mich im Namen der Schülerinnen und Schüler der Henriette-Breymann-Gesamtschule bei der Stiftung NiedersachsenMetall, dem Elektrounternehmen Falk & Janke aus Wolfenbüttel, der Braunschweigische Maschinenbauanstalt AG und dem Förderverein der HBG, für die umfangreiche Unterstützung unseres Robotik-Projekts ausdrücklich bedanken.
Sven Müller
26.10.2017 - FB AWT/Berufsorientierung - Experten aus der Wirtschaft simulieren Bewerbungsgespräche an der HBG
Nach langer organisatorischer Planung war es am Mittwoch, 27.09. soweit, das Projekt "Bewerbungssimulation" fand erstmalig im 10. Jg. der HBG statt. Dabei simulierten 18 Personalverantwortliche aus der Wirtschaft mit den 150 Schülerinnen und Schülern den "Ernstfall" Bewerbungsgespräch. Bereits mehrere Wochen vor dem Projekttag mussten sich die Schülerinnen und Schüler für einen Beruf und ein Unternehmen entscheiden und wurden einem der 18 Unternehmen zugeordnet. Anschließend haben sich die Jugendlichen, ganz wie in der Realität, online bei dem jeweiligen Unternehmen um einen Ausbildungsplatz beworben. Um sich entsprechend auf das Gespräch vorzubereiten, gehörte es selbstverständlich dazu sich im Vorfeld intensiv mit dem Unternehmen auseinanderzusetzen und über den gewählten Beruf zu informieren. Natürlich gehörte es am Projekttag für die Zehntklässlerinnen und Zehntklässler auch dazu, in entsprechender Bewerbungskleidung zu ihrem Gespräch zu erscheinen. Für viele Jugendliche war es eine beeindruckende Erfahrung, sich "der großen Unbekannten" Bewerbungsgespräch zu nähern und einmal mit feuchten Händen vor einem Personalchef zu sitzen.
"Ich fand es sehr interessant mal eine so detaillierte Rückmeldung zu bekommen", "Die Gespräche waren sehr ausführlich und ich habe gemerkt, dass man doch ganz schön unter Druck steht", äußerten sich zwei Schüler nach ihren Gesprächen.
Im Anschluss an die Bewerbungsgespräche führte die Schule bei einem gemeinsamen Frühstück in der schuleigenen Mensa mit den 18 außerschulischen Experten eine Reflexionsrunde durch. "Uns war ein es großes Anliegen, dass sich die Personalchefs untereinander und mit uns als Schule in angenehmer Atmosphäre austauschen können", so Herr Müller, Fachbereichsleiter AWT und Berufsorientierung der HBG.
Die HBG möchte ihre Schülerinnen und Schüler bestmöglich vorbereitet in die zukünftigen Bewerbungsverfahren schicken, daher wird das Projekt "Bewerbungssimulation" in Zukunft ein fester Bestandteil der schuleigenen Berufsorientierung der HBG sein.
25.10.2017 - FB Religion - Reformationsprojekttag an der HBG
Im Rahmen des 500 - jährigen Reformationsjubiläums findet am kommenden Freitag, den 29.10., ein Projekttag mit der IGS Henriette Breymann in der Hauptkirche BMV und der Trinitatiskirche statt. In insgesamt sechs Workshops werden sich die ca. 120 Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen mit den Pfarrern und Mitarbeitern der Kirchengemeinde St. Marien und St. Trinitatis mit den Gedanken und Auswirkungen der Reformation beschäftigen. Neben Kirchenerkundungen wird die Möglichkeit bestehen, eigene Thesen zu formulieren und symbolisch an eine Tür zu schlagen oder praktisch nachzuempfinden, was es für Martin Luther bedeutet haben muss, die Geschichten der Bibel vom Hebräischen bzw. Griechischen ins Deutsche zu Übersetzen. Auch die Bedeutung der Lutherrose wird in einem Workshop herausgearbeitet.
Beginn ist um 8.00 Uhr mit einer kurzen gemeinschaftlichen und musikalischen Einstimmung in der Hauptkirche. Ab 8.10 Uhr dann Beginn der Workshops in den beiden Kirchen und dem Gemeindehaus am Michael Praetorius Platz. Die Veranstaltung endet gegen 10.00 Uhr in den jeweiligen Workshops. Danach geht ein Großteil der Schülerinnen und Schüler in den Filmpalast, um den Film "Storm oder der verbotene Brief" anzuschauen.
Diese Veranstaltung findet statt in Kooperation mit der IGS Henriette Breymann, der Ev.-luth. Kirchengemeinde St. Marien und St. Trinitatis in Wolfenbüttel und dem Kulturstadtverein e.V.
29.09.2017 - FB AWT / Berufsorientierung - Von der Schule in den Beruf: Schüler geben Einblick in Praktikum
9. Jahrgang der HBG präsentiert erste Berufserfahrungen
Begeisternde Vorträge und jede Menge Anschauungsmaterial zu den unterschiedlichsten Berufsfeldern gab es am Donnerstag im frühen Abend in der Henriette-Breymann-Gesamtschule zu bestaunen. Anlass dafür war der Abschluss des dreiwöchigen Praktikums, welches der 9. Jahrgang der HBG gerade absolviert hat.
Gespickt mit Fotos, Flyern , aber auch handfesten Objekten wie Trinkflaschen, Tachos oder Werkzeug en gaben die Neuntklässler einen Eindruck in das erste realitätsnahe Schnuppern in die Berufswelt. „Mir hat der Kundenkontakt total gut gefallen“, fasste Denise Lange einige Erlebnisse zusammen. Sie verbrachte ihr Praktikum im Autohaus und konnte in die Ausbildungsberufe der Kauffrau im Einzelhandel und der Automobilkauffrau hineinschnuppern. „Ich weiß jetzt, dass unbedingt eine Ausbildung in diesem Bereich machen möchte“, unterstreicht sie die wichtige Orientierungshilfe des Praktikums.
Sowohl Eltern und Verwandte als auch zahlreiche der betreuenden Unternehmensvertreter schlenderten am Donnerstag durch das Forum der HBG und machten immer wieder Halt um Informationen zu Berufen wie Juwelier, Erzieherin, Fotografin oder Werkzeugmechaniker zu erhalten. Die Schülerinnen und Schüler hatten im Vorfeld individuelle Präsentationen ausgearbeitet. Folglich fielen die Schilderungen der Eindrücke ebenso unterschiedlich aus, wie die Berufe an sich waren. „Es ist toll zu sehen, wie abwechslungsreich und begeistert viele Schüler aus dem Praktikum berichten“, freute sich Jahrgangsleiterin Carola Kotschy-Denkes.
Sven Müller, Fachbereichsleiter Arbeit-Wirtschaft-Technik und Koordinator für Berufsorientierung, ergänzte: „Es war uns sehr wichtig, dass wir durch den Präsentationsabend den Schülerinnen und Schülern gegenüber unsere Wertschätzung für ihre Arbeit in den drei Wochen im Betriebspraktikum zum Ausdruck bringen können.“
Diese Schule ist eine Bildungseinrichtung des Landkreises Wolfenbüttel