Diskutieren, zuhören, Haltung zeigen – Projekttag „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ an der HBG; 14.11.2025
Ein Tag voller Gespräche, Einsichten und gemeinsamer Verantwortung
Unsere Schule ist Teil des Netzwerkes „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ – und füllt diesen Titel mit Leben. Beim diesjährigen Projekttag ging es darum, offen über Vielfalt, Respekt und Diskriminierung zu sprechen – ehrlich, mutig und gemeinsam.

Einstieg: Nachdenken, Zuhören, Mitreden
Zum Start des Tages arbeiteten alle Klassen zum Thema Diskriminierung, Vielfalt und Zivilcourage. Die Schülerinnen und Schüler sammelten Wünsche und Ideen für eine Schule ohne Rassismus – von „mehr Mut zum Eingreifen“ bis zu „mehr Raum für Begegnungen“.
Diese Beiträge werden nun im Forum der Schule ausgestellt und zeigen, wie vielfältig die Gedanken und Perspektiven in unserer Schulgemeinschaft sind.
Zwei Gesprächsrunden – viele Stimmen
Parallel fanden zwei Gesprächsrunden statt: eine für die Jahrgänge 5 bis 7 und eine für die Jahrgänge 8 bis 13. Auf beiden Podien saßen Lernende, Lehrkräfte und Mitglieder der Schulleitung.
In der Runde der jüngeren Jahrgänge wurde diskutiert über Fragen wie: Was bedeutet Diskriminierung für mich persönlich? Wie kann ich Respekt zeigen? Und wann braucht es Mut, um einzugreifen?
Das Publikum beteiligte sich lebhaft – mit ehrlichen Beiträgen, persönlichen Erfahrungen und klaren Botschaften: Wegschauen ist keine Option.
Auch in der Runde der älteren Jahrgänge wurde intensiv debattiert. Offene persönliche Erfahrungen sorgten für nachdenkliche Gesichter und machten deutlich, wie wichtig das Thema vielen ist. Dabei wurde der Wunsch nach mehr Sensibilität im Sprachgebrauch, nach Fortbildungen für Lehrkräfte und insgesamt nach mehr Austausch deutlich. Gleichzeitig erinnerten viele daran, dass Vielfalt an der HBG längst gelebt wird – etwa beim Iftar-Abend, im Rainbow Club oder bei gemeinsamen Festen.
Das gemeinsame Fazit: „Wir sind auf einem guten Weg, aber noch nicht am Ziel.“

Nachbereitung und Ausblick
Im Anschluss reflektierten die Klassen, was sie aus den Gesprächen mitnehmen und wie sie selbst zu einem respektvollen Miteinander beitragen können. Diese Ideen fließen nun in die Planung des kommenden Anne-Frank-Tages ein, bei dem Zivilcourage erneut im Mittelpunkt stehen wird.
Der Projekttag hat gezeigt: „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ist an der HBG kein Titel, sondern eine gelebte Haltung – getragen von Offenheit, Respekt und dem Willen, jeden Tag ein Stück mutiger zu werden.
Text: Maria Pape, Bilder: Lea Rettig
Exkursion des Biologie-Leistungskurses ins Schülerlabor des Julius-Kühn-Instituts; 13.11.2025
Am 06.11.2025 besuchte der Biologie-Leistungskurs des 12. Jahrgangs das Schülerlabor des Julius-Kühn-Instituts. Unter dem Titel „Wurmwelten unter uns“ erhielten die Schülerinnen und Schüler einen umfassenden Einblick in die faszinierende – und häufig unterschätzte Welt der Nematoden.
Zu Beginn erläuterten Fachleute des Instituts die ökologische Bedeutung dieser winzigen, mit bloßem Auge kaum sichtbaren Fadenwürmer. Nematoden prägen die Bodenqualität, beeinflussen das Pflanzenwachstum und übernehmen wichtige Funktionen im Abbau organischer Stoffe. Gleichzeitig können bestimmte Arten erhebliche Schäden an Kulturpflanzen verursachen, wenn sie deren Wurzelsysteme befallen. Diese Vielschichtigkeit machte schnell deutlich, warum Nematoden in der landwirtschaftlichen Forschung eine so zentrale Rolle spielen.

Im praktischen Teil der Exkursion konnten die Schülerinnen und Schüler eigene Untersuchungen durchführen. Sie färbten Nematoden-Eier an, um deren Strukturen unter dem Mikroskop sichtbar zu machen, und isolierten anschließend selbst Fadenwürmer aus Bodenproben. Dabei wurden unterschiedliche Entwicklungsstadien betrachtet und typische Bewegungsmuster dieser Organismen beobachtet. Für viele Teilnehmende war besonders eindrucksvoll, wie vielfältig und aktiv die vermeintlich „unsichtbare“ Bodenfauna ist.
Die Exkursion verdeutlichte eindrucksvoll, wie komplex und empfindlich das Ökosystem Boden aufgebaut ist. Was häufig als einfache Erde wahrgenommen wird, entpuppte sich als lebendiger Mikrokosmos mit enormer Bedeutung für Landwirtschaft, Biodiversität und ökologische Kreisläufe.
Das Julius-Kühn-Institut ermöglichte dem Kurs einen abwechslungsreichen und lehrreichen Tag, der weit über den regulären Unterricht hinaus wertvolle Einblicke in biologische Forschung bot. Mit neuen Erkenntnissen und spannenden Eindrücken kehrte der Kurs an die Schule zurück – und betrachtet den Boden unter den eigenen Füßen nun mit deutlich geschärftem Blick.
Text und Bilder: Laura Höppner
Exkursion ins Ökodorf Sieben Linden; 23.10.2025
Im Rahmen unseres Projekts zum nachhaltigen Leben besuchten wir das Ökodorf Sieben Linden in Sachsen-Anhalt. Dort bekamen wir einen spannenden Einblick, wie ein Leben mit der Natur aussehen kann, das gemeinschaftlich geteilt wird.

Zum Einstieg nahmen wir an einer Führung durch das Dorf teil. Dabei konnten wir die verschiedenen ökologischen Lehm-Häuser, Gärten und Alpakas bestaunen. Besonders beeindruckend war, wie vielseitig und liebevoll Alles gestaltet ist. Ein Highlight war der Lehm-Workshop, bei dem wir sogar mit Händen und Füßen, Lehm anfertigen durften und anschließend verschieden Bauweisen selber ausprobieren konnten. Dabei wurde uns schnell klar, wie umweltfreundlich Bauen mit natürlichen Rohstoffen sein kann, denn es wurden nur natürliche Stoffe für den Hausbau genutzt.

Auch die Soziokratie, ein besonderes Organisationsmodell, das im Dorf für gemeinschaftliche Entscheidungen genutzt wird, lernten wir in einem Seminar kennen. Durch praktische Übungen erfuhren wir, wie Kommunikation auf Augenhöhe und gemeinsame Verantwortung in einer großen Gemeinschaft funktionieren können.
Am Abend hatten wir dann viel Spaß in der „Transzendierbar“, einem gemütlichen Treffpunkt im Dorf, gehabt. Bei Musik, einem Kicker und Gesprächen ließen wir den Tag gemeinsam mit Jugendlichen aus dem Dorf ausklingen. Ein Abend voller Lachen und guter Stimmung. Die Bewohner nennen diese Bar auch Kneipe, in der sie ihren Abend verbringen. Außerdem haben sie einen Teich und eine Sauna.
Diese ganzen Erlebnisse in den 1,5 Tagen haben uns positiv überrascht und wir würden es jedem weiterempfehlen, der sich mit diesem Thema auseinandersetzen möchte. Wir bedanken uns auch beim Förderverein der HBG, der uns finanziell unterstützt hat.
Text: Louis aus der Klasse 12.3; Bilder: Annette Feldmann
Deutsch-Polnische Jugendbegegnung gestartet; 06.10.2025
Heute startete bereits die dritte deutsch-polnische Jugendbegegnung in der Stiftung Kreisau für europäische Verständigung mit unserer polnische Partnerschule Szkoła Podstawowa Nr. 5 im Krzysztofa Kamila Baczyńskiego aus Piaseczno. Bis zum 10.10.2025 werden die zehn Jugendlichen aus dem 7. Jahrgang mit den gleichaltrigen Lernenden aus Piaseczno verschiedene Workshops durchführen. Wir berichten an dieser Stelle in der nächsten Zeit. Die Begegnung wird vom Förderverein der HBG und dem Deutsch-Polnischen Jugendwerk finanziell unterstützt. Die Gastgeschenke wurden von der Stadt Wolfenbüttel zur Verfügung gestellt.

Europäischer Tag der Sprachen an der HBG; 03.10.2025
Am Freitag, den 26. September 2025, stand unsere Schule ganz im Zeichen der sprachlichen Vielfalt Europas. Die HBG will den Titel „Europaschule“ immer wieder mit Leben füllen. So gestaltete anlässlich des Europäischen Tages der Sprachen das Team Europa, insbesondere Frau Lokaj und ihre Schülerin Nisanur Irkos aus dem 7. Jahrgang, eine besondere Mitmach-Aktion: An jede Klassenzimmertür wurde ein Schild mit einer Begrüßung in einer europäischen Sprache gehängt.
Die Schülerinnen und Schüler hatten die Aufgabe, herauszufinden, welche Sprache sich hinter dem Grußwort verbirgt und in welchem Land diese Sprache gesprochen wird. Von „Buongiorno“ bis „Добрый день“ war alles dabei – manche Begrüßungen waren leicht zu erraten, andere sorgten für angeregte Diskussionen auf den Fluren.
Mit dieser Aktion wurde deutlich, wie reich und vielfältig die Sprachenlandschaft Europas ist. Gleichzeitig erinnerte der Tag daran, wie wichtig Mehrsprachigkeit für das gegenseitige Verständnis, für Reisen, Bildung und den Beruf ist.
Die Schulgemeinschaft hatte sichtlich Spaß beim Rätseln, Vergleichen und Entdecken. Viele Schülerinnen und Schüler konnten ihre eigenen Sprachkenntnisse einbringen oder neue Sprachen kennenlernen.
Ein herzliches Dankeschön an alle, die diese kreative Aktion unterstützt haben – sie hat dazu beigetragen, dass Europa für uns ein Stück näher zusammengerückt ist.
Wer nun Lust auf europäische Sprachen bekommen hat, findet auf dieser Seite zahlreiche Spiele, Rätsel und Informationen: https://edl.ecml.at/de/Home

„Markt der Möglichkeiten“: Berufsmesse an der HBG begeistert; 26.09.2025
Am 25. September verwandelte sich die Henriette-Breymann-Gesamtschule in einen Ort voller Chancen: Beim „Markt der Möglichkeiten“ präsentierten sich über 70 Aussteller aus Wolfenbüttel und der Region – und machten die Berufsmesse zu einem großen Erfolg.

Ein bunter Mix an Ausstellern
Das Spektrum der vertretenen Einrichtungen war beeindruckend. Renommierte große Unternehmen standen Seite an Seite mit regionalen Betrieben, Hochschulen und Institutionen. Mit dabei waren unter anderem die Bundeswehr und die Polizei, der DRK-Rettungsdienst, die Technische Universität Braunschweig, das Städtische Klinikum und der Landkreis Wolfenbüttel sowiezahlreiche weitere Aussteller, die vielfältige Einblicke in Ausbildung, Studium und berufliche Perspektiven boten.
Eröffnung mit klarer Botschaft
Eröffnet wurde die Messe von Schulleiterin Julia Juhls und Marcel Müller, Fachbereichsleiter für Berufsorientierung. Beide betonten in ihren Grußworten die Bedeutung direkter Begegnungen: Hier entstehen Gespräche, die Schülerinnen und Schülern Türen öffnen können – von Praktikumsmöglichkeiten bis hin zu Ausbildung oder Studium.

Offen für alle
Erstmals stand der „Markt der Möglichkeiten“ nicht nur den Jugendlichen der HBG offen, sondern auch Schülerinnen und Schülern anderer Wolfenbütteler Schulen. Das bereicherte die Veranstaltung zusätzlich und machte sie zu einem echten Treffpunkt für junge Menschen, die ihre berufliche Zukunft gestalten wollen.
Resonanz der Jugendlichen
Das persönliche Gespräch, das Kennenlernen vor Ort und die Möglichkeit, Fragen zu stellen – genau das machte den besonderen Wert der Messe aus. Viele Jugendliche nutzten die Gelegenheit, um Kontakte zu knüpfen, sich umfassend zu informieren und ihre nächsten Schritte in Richtung Beruf oder Studium zu planen.
Ein starkes Bindeglied
Der „Markt der Möglichkeiten“ hat damit einmal mehr gezeigt: Er ist ein starkes Bindeglied zwischen Schule, Wirtschaft und Gesellschaft – und bietet Schülerinnen und Schülern wertvolle Orientierung für ihre Zukunft.
Text und Bilder: Maria Pape
HBG beim Landestreffen des Netzwerks „Schule ohne Rassismus-Schule mit Courage“; 21.09.2025
Am Mittwoch den 10.September 2025 nahmen eine Lehrkraft und zwei Schüler*innen des 11. Jahrgangs für unsere Schule am Landestreffen des Netzwerks „Schule ohne Rassismus-Schule mit Courage“ in Oldenburg teil. Dort trafen sich Vertreter*innen von Schulen aus ganz Niedersachsen, um sich zu vernetzen und auszutauschen Der Veranstaltungsort war eine Gesamtschule, wo sich zu Beginn alle Teilnehmenden im Großen Saal versammelten um einander zu begrüßen. Nach einer kurzen Einführung haben verschiedene Schulen angefangen Projekte und Ideen zu Themen wie Vielfalt, Awareness und Antidiskriminierung vorzustellen. Unter anderem gab es Vorstellungen einer Grundschule, welche mit Hilfe des Sängers Spax einen Antidiskriminierungs-Rap gedichtet hat. Von diesem Lied wurde ein Video vorgestellt, in dem auch andere Projekte wie ihre „Wand gegen Diskriminierung“ zu sehen waren. Zwei Schülerinnen einer anderen Schule präsentierten ihr Konzept zu einer Awareness-Gruppe in ihrer Schulgemeinschaft. Eine von Schüler*innen gebildete Gruppe, in der es darum geht, gegen jegliche Art von Diskriminierung vorzugehen und Betroffenen einen geschützten Raum zu geben, um über ihre Probleme reden zu können. Diese Idee führte nicht nur an ihrer Schule zu viel Begeisterung, was dazu führte dass auch Lehrkräfte der Gruppe beitraten, sondern auch im Publikum gab es viel Anerkennung. Nach diesen Auftritten gab es eine Mittagspause, in der wir die Schule besichtigen und das Essen ist der Schulmensa probieren konnten. Danach wurden wir in Kleingruppen aufgeteilt. Es gab für jede Gruppe einen Klassenraum, in dem schon Fragen für die Gruppe vorbereitet waren. Zusammen mit eine/m/r Moderator*in wurden diese Fragen dann gemeinsam besprochen und die Ergebnisse gesammelt, um sie anschließend im großen Saal vorzustellen. Fast jede Gruppe hatte die gleichen oder ähnliche Fragen: „Woran erkennt man, dass unsere Schule „Schule ohne Rassismus“ ist, außer am Schild am Eingang?“ oder „Wie geht ihr mit offener Diskriminierung im Alltag/in der Schule um?“. Danach trafen sich alle wieder im großen Saal und präsentierten ihre Ergebnisse. Manche Antworten führten zu gewollten Diskussionen und gutem Austausch. Den ganzen Tag über hatte man die Möglichkeit Fragen zu stellen. Schließlich wurde der Tag musikalisch vom Sänger Spax mit ein paar Liedern und einer Rede zusammengefasst und beendet.
Text: Melissa Beierling, Fotos: Sebastian Hupp

HBG beim Stadtlauf dabei; 21.09.2025
Am Sonntag war die HBG mit ca. 45 Läufer*innen beim WF Stadtlauf aktiv und konnte bei teils regnerischen Wetter eine tolle Gruppenleistung zeigen.
Teilweise waren die Läufer*innen kaum zu halten und waren sehr schnell unterwegs. Andere dagegen haben die tolle Atmosphäre genossen und sind überglücklich nach 2,5 Kilometern im Ziel angekommen.
Vielen Dank auch an die Eltern, die ihre Kinder wunderbar unterstützt haben!
Text und Bilder: Marco Hübner

Hinweise zum Stadtlauf in Wolfenbüttel und KUS-Angebot im Schuljahr, 20.08.2025
Hier finden Sie weitere Informationen zum Stadtlauf, zusammengefasst von Herrn Hübner:
Das Angebot der KUS-Kurse in diesem Schuljahr finden Sie hier:

Diese Schule ist eine Bildungseinrichtung des Landkreises Wolfenbüttel