Die Bewältigungs-Optimisten; 21.06.2024
Am 20. Juni 2024 wurde der mittlerweile vierte Abitur-Jahrgang der Henriette-Breymann-Gesamtschule (HBG) verabschiedet. Mit was für jungen Menschen haben wir es hier zu tun? Mit “Bewältigungsoptimisten”, findet zumindest Gesamtschuldirektorin Katrin Unger.

Diese zitierte in ihrer Rede an die Absolventinnen und Absolventen, ihre Familien und die Lehrerschaft eine Sinus-Studie aus dem Jahr 2024, nach der Jugendliche zwar besorgter denn je in die Zukunft blicken würden, gleichzeitig aber auch einen starken Drang verspüren, sich die Lust und den Spaß an ihrer Zukunft trotz der zahlreichen Krisen und weltweiten Katastrophen nicht nehmen zu lassen – Bewältigungsoptimismus eben. Auch Herr Dr. Kraus knüpfte, allerdings humorvoll, in seiner Rede im Namen der Tutorinnen und Tutoren an eine besonders prägende Krise der letzten Jahre an, die Corona Pandemie. Da dies der erste Abitur-Jahrgang ohne Corona-Auflagen und somit aber auch ohne Corona-Erleichterungen war, kann man mit Fug und Recht behaupten, dass dies das schwerste Abitur war, das diese Schule je geschrieben hatte.
Und auch Elternvertreter Herr Schuster, der an diesem Abend seine Tochter als Abiturientin feierte und somit seine letzte Rede als Elternvertreter der HBG hielt, blieb dem Thema Krise, wenn auch der politischen treu und appellierte an die jungen Menschen, die Demokratie in unserem Land nicht für selbstverständlich zu nehmen. So schloss er mit den Worten “Seid aufmerksam, mischt euch ein, macht euren Mund auf, das habt ihr gelernt.”