Vorankündigung: Adventssingen; 27.11.2025
An 3 Tagen in der Adventszeit werden alle ankommenden Schüler:innen ab 7:20 Uhr musikalisch mit Weihnachtsliedern im Forum begrüßt. Das Mitsingen ist ausdrücklich erlaubt...Die genauen Termine lauten:
Montag, 01.12.
Dienstag, 09.12.
Freitag, 19.12.
- Archivbild -
Der 10. Jahrgang besucht den Niedersächsischen Landtag; 26.11.2025
Am Dienstagmorgen, 26. November, trafen sich 120 Schüler*innen und sechs Lehrkräfte des zehnten Jahrgangs unserer Schule am Schmidt-Terminal in der Halchterschen Straße. Mit drei Reisebussen der Unternehmensgruppe sollte es ab 9 Uhr auf Einladung des Abgeordneten und Rechtswissenschaftlers Jan Schröder, der 2022 bei der Landtagswahl den Wahlkreis 9 (Wolfenbüttel Nord) für die SPD gewann, über Braunschweig und die A2 nach Hannover in den Niedersächsischen Landtag gehen.

Gegen 10.20 Uhr trafen wir auf dem Hannah-Arendt-Platz, dem Sitz der niedersächsischen Landesregierung in Hannover, ein und wurden von Herrn Schröder und einigen seiner Mitarbeiter*innen freundlich in Empfang genommen. Nach einem Jahrgangsfoto auf den Stufen des imposanten Landtagsgebäudes mit seinen großen Glasfenstern (sinnbildlich für die Transparenz der hier gemachten Politik, wie wir schnell lernten) wurden wir an der Polizei vorbei ins Gebäude geleitet und in einem Sitzungssaal offiziell begrüßt. In einem zwanzigminütigen Filmdokument wurden uns die Landtagspolitik und die Arbeit in den Ausschüssen und im Plenum nähergebracht. Eine 60-Stunden-Woche ist dabei durchaus üblich und die eine oder der andere Abgeordnete ist an einem Tag innerhalb der Plenumswoche bisweilen auch 12 Stunden vor Ort.
Vorankündigung Ehemaligentreffen, 26.11.2025
Das diesjährige Ehemaligentreffen findet am Donnerstag, den 18.12.2025 statt.

Bei Fragen, Wünschen oder Anregungen wenden Sie sich bitte an Paul Wiegmann:
Exkursion der Qualifikationsphase nach Kraków und Auschwitz; 29.10.2025
Einige Schüler*innen des 12. und 13. Jahrgangs durften im Rahmen einer Projektwoche die ehemalige polnische Hauptstadt Krakau besuchen und sich mit ihrer interessanten Geschichte vor und während des zweiten Weltkriegs auseinandersetzen. Ihre Stadtführerin Jadwiga leitete sie durch die Geschichte des jüdischen Lebens in der Stadt, woraufhin sie am Mittwoch auch die Gedenkstätte Auschwitz besuchen durften. In persönlichen Gesprächen zeigte sich, dass die Schüler*innen sehr berührt von den Eindrücken dieses Tages waren und sie ihre eigenen Probleme sowie die aktuelle Weltlage in einem anderem Licht sehen. Letztendlich blieb vor allem der Kontrast der schönen Stadt mit ihrem Vintage-Charm, und ihrer Geschichte im Kopf.

Text: Fiona aus der 12.2, Bild: Lennart Dörmann
Ein eindrucksvoller Tag in der JVA-Gedenkstätte Wolfenbüttel; 26.10.2025
Am Montag, den 6. Oktober 2025, besuchte die Klasse 10.1 im Rahmen einer Projektwoche die JVA-Gedenkstätte in Wolfenbüttel. Ziel des Ausflugs war es, mehr über die Geschichte des Gefängnisses während der Zeit des Nationalsozialismus zu erfahren – und über die Schicksale der Menschen, die dort inhaftiert waren.

Schon zu Beginn wurde deutlich, dass die JVA in der NS-Zeit ein zentraler Ort der politischen Verfolgung war. Wir hörten von Menschen, die wegen ihrer Nationalität, Religion oder politischen Überzeugung eingesperrt und oft zu Unrecht verurteilt wurden. Anhand verschiedener Fallbeispiele mussten wir einschätzen, welche Strafen die Betroffenen erhielten – ein eindrücklicher Einblick in die damalige Willkürjustiz. Besonders spannend war ein neues digitales Projekt der Gedenkstätte: In einem virtuellen Spiel konnten wir einzelnen Zeitzeug*innen begegnen und ihre persönlichen Geschichten kennenlernen. Anschließend erhielten wir eine Führung durch die Ausstellung und erfuhren mehr über bedeutende Personen, die während des Nationalsozialismus in der JVA Wolfenbüttel gefangen waren. Zum Abschluss sprachen wir über die heutige Rolle der Justiz und über Parallelen zur Gegenwart. Dabei wurde uns bewusst, wie wichtig eine unabhängige Rechtsprechung und das Bewusstsein für historische Verantwortung sind. Der Besuch war für uns alle sehr lehrreich und bewegend. Wir können den Ausflug in die JVA-Gedenkstätte nur weiterempfehlen – er hilft, Geschichte nicht nur zu lernen, sondern wirklich zu verstehen.
Text: Klasse 10.1, Bild: Lars Bermond
Ein Schulprojekt zu globaler Verantwortung und nachhaltigem Handeln; 11.10.2025
Im Rahmen unseres Leitthemas „Mach mit – 17 Ziele für eine gerechtere Welt“ haben sich die Schülerinnen und Schüler der SEK 2 engagiert mit aktuellen globalen Herausforderungen auseinandergesetzt. Die Grundlage bildeten die 17 Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, SDGs) der Vereinten Nationen, die sich für eine gerechtere, friedlichere und nachhaltigere Zukunft einsetzen.

Die Themenvielfalt war groß: Von Rassismus und Diskriminierung, Gleichheit und Gerechtigkeit, Politik, über Natur- und Umweltschutz, Recycling, den Bau eines Wasserrads bis hin zur Geschichte zwischen Ländern – jedes Projekt griff ein relevantes Thema auf, das mit den SDGs in Verbindung steht. Ziel war es, das Bewusstsein für zentrale Fragen unserer Zeit zu stärken und zur aktiven Mitgestaltung einer besseren Welt zu ermutigen.

Warum dieses Projekt?
Unsere Welt steht vor großen Aufgaben. Klimakrise, soziale Ungleichheit, Umweltzerstörung und politische Konflikte betreffen uns alle – heute und in Zukunft. Mit diesem Projekt wollten wir unsere Schülerinnen und Schüler dazu anregen, sich diesen Herausforderungen bewusst und kreativ zu stellen. Denn: Veränderung beginnt mit Wissen, Haltung und Engagement.
Wie wurde gearbeitet?
Die Lernenden konnten ihre Themen individuell oder in Gruppen erarbeiten. Dabei entstanden vielfältige und kreative Ergebnisse, unter anderem:
* Plakate
* Podcasts
* Skulpturen
* selbstgebaute Wind- und Wasserräder
* etc.
Die Ergebnisse zeigen eindrucksvoll, wie vielfältig und tiefgründig sich junge Menschen mit den Zielen für nachhaltige Entwicklung auseinandersetzen können. Wir sind stolz auf das Engagement unserer Schülerinnen und Schüler.

Text und Bilder: Ömer aus dem 11. Jahrgang
Auf den Spuren der alten Römer; 10.10.2025
In der Projektwoche des 6. Jahrgangs ging es um das Thema Rom. Wir waren im August-Kestner-Museum in Hannover. Dort haben wir einen Workshop zum Thema Mosaik gemacht. Als wir den Workshop gemacht haben, wurde uns eine Geschichte über Orpheus erzählt. Wir konnten uns verschiedene Tiermotive und Mosaike selber machen. Danach haben wir noch einen Rundgang durch das Museum gemacht. Uns wurden viele tolle Sachen erzählt, z.B. über Mosaike und wie die Römer damals gelebt haben, aber auch was sie an hatten. Es war ein toller Tag im Museum.

Text: Lia und Elsa aus der 6.2, Bilder Pascal Bartels
Bericht über den Besuch der Gedenkstätte KZ-Außenlager Braunschweig Schillstraße der Klasse 10.4 am Montag, 6. Oktober 2025 im Rahmen der Projektwoche; 10.10.2025
Im Rahmen der Projektwoche besuchte jede Klasse des 10. Jahrgangs täglich einen anderen außerschulischen Lernort.
Am Montag waren wir, die Klasse 10.4, in der Gedenkstätte Schillstraße in Braunschweig, um mehr über die Zeit des Nationalsozialismus zu erfahren. Die Gedenkstätte war zwischen 1944 und 1945 ein Außenlager des Konzentrationslagers Neuengamme bei Hamburg. Am Anfang haben wir ein kleines Brainstorming gemacht, um in das Thema einzusteigen. Dabei ging es um Fragen wie „Welche Aufgaben könnten die Mitarbeitenden von Gedenkstätten haben?“ oder „Woran denke ich, wenn ich „Zeit des Nationalsozialismus“ höre?“ Danach haben wir Kärtchen mit Begriffen wie zum Beispiel Antisemitismus, Holocaust, Bücherverbrennung etc. so sortiert, wie es für uns Sinn machte und haben dies dann gemeinsam ausgewertet.
Nach einer kurzen Pause haben wir uns Interviews mit Zeitzeugen aus der Zeit des Nationalsozialismus angehört. Dabei ging es um die persönlichen Erlebnisse und Erfahrungen von Semmy Frenkel, Zvi Bergmann und Natan Grossmann. Alle drei erzählten von ihrem Lebensweg und ihren Erinnerungen an das KZ-Außenlager in der Schillstraße bzw. in Vechelde. Diese Geschichten haben uns sehr berührt und nachdenklich gemacht.
Zum Abschluss haben wir uns gegenseitig die Ergebnisse des vorherigen Arbeitsauftrags zu den drei Personen vorgestellt. Danach haben wir uns ein Modell angeschaut, welches einige Baracken zeigte, einige waren fertig gebaut, andere noch nicht. Der Besuch des Außengeländes war aus Wetter- und Zeitgründen dann nur sehr kurz.
Insgesamt hat uns der Besuch der Schillstraße sehr gefallen. Gerald Hartwig hat uns die Zeit des Nationalsozialismus auf interessante Weise nähergebracht und wir haben viel gelernt.

Text: Klasse 10.4, Bild: Katrin Landsmann
Bericht der 10.2 zum ersten Projekttag unserer Projektwoche „Demokratie erleben“; 10.10.2025
Jüdisches Leben in Wolfenbüttel - eine Audiotour
Am 6. Oktober 2025 haben wir, die 10.2, im Rahmen der Projektwoche eine Audiotour durch Wolfenbüttel gemacht. Dabei sind wir rund 10 Kilometer durch die Stadt gelaufen und haben Orte besucht, die etwas über die jüdische Geschichte in Wolfenbüttel erzählen. An den jeweiligen Orten hatten wir die Möglichkeit uns Podcasts anzuhören, die im Zuge des Seminarfachs im Politikunterricht der Sekundarstufe II erstell worden sind.
Unsere Tour begann an der alten Synagoge in der Harzstraße 12. Dort haben wir erfahren, wie wichtig sie früher für die jüdische Gemeinde war und was während der Pogromnacht 1938 geschah. Danach ging es weiter zum jüdischen Mahnmal, das an die Opfer der NS-Zeit erinnert, und anschließend zur neuen Synagoge, die heute wieder als Gebetsort genutzt wird. Wir besuchten außerdem die Samson-Schule, eine ehemalige jüdische Schule und zum Abschluss den jüdischen Friedhof, auf dem noch viele alte Grabsteine zu sehen sind.
Dort wurde uns bewusst, wie weit die Geschichte zurückreicht und wie eng sie mit unserer Stadt verbunden ist. Die Tour war nicht nur spannend, sondern auch sehr interessant. Wir haben viel über die Vergangenheit gelernt und gemerkt, wie wichtig es ist, sich an diese Geschichte zu erinnern und sie weiterzugeben.

Text 10.2; Fotos: Hauke Huhnoldt
Diese Schule ist eine Bildungseinrichtung des Landkreises Wolfenbüttel