Menschenbildung ist das Ziel. - H. Breymann

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Der 10. Jahrgang besucht den Niedersächsischen Landtag; 26.11.2025 

Am Dienstagmorgen, 26. November, trafen sich 120 Schüler*innen und sechs Lehrkräfte des zehnten Jahrgangs unserer Schule am Schmidt-Terminal in der Halchterschen Straße. Mit drei Reisebussen der Unternehmensgruppe sollte es ab 9 Uhr auf Einladung des Abgeordneten und Rechtswissenschaftlers Jan Schröder, der 2022 bei der Landtagswahl den Wahlkreis 9 (Wolfenbüttel Nord) für die SPD gewann, über Braunschweig und die A2 nach Hannover in den Niedersächsischen Landtag gehen. 

Gegen 10.20 Uhr trafen wir auf dem Hannah-Arendt-Platz, dem Sitz der niedersächsischen Landesregierung in Hannover, ein und wurden von Herrn Schröder und einigen seiner Mitarbeiter*innen freundlich in Empfang genommen. Nach einem Jahrgangsfoto auf den Stufen des imposanten Landtagsgebäudes mit seinen großen Glasfenstern (sinnbildlich für die Transparenz der hier gemachten Politik, wie wir schnell lernten) wurden wir an der Polizei vorbei ins Gebäude geleitet und in einem Sitzungssaal offiziell begrüßt. In einem zwanzigminütigen Filmdokument wurden uns die Landtagspolitik und die Arbeit in den Ausschüssen und im Plenum nähergebracht. Eine 60-Stunden-Woche ist dabei durchaus üblich und die eine oder der andere Abgeordnete ist an einem Tag innerhalb der Plenumswoche bisweilen auch 12 Stunden vor Ort.

Anstrengend, aber gut bezahlt und mit großer Verantwortung - verpflichtet nur seinem eigenen Gewissen gegenüber. Möchte man selbst Abgeordnete oder Abgeordneter werden benötigt man übrigens keine (abgeschlossene) Berufsausbildung, aber man muss volljährig sein, deutsche/r Staatsbürger*in und man braucht einen festen Wohnsitz in Niedersachsen. Wer als Schüler*in in die Landespolitik reinschnuppern möchte, kann das jederzeit im Rahmen eines Praktikums (auch im Schulkontext, beispielsweise in Jahrgang 11) tun.

Im zweiten Programmteil durfte der Jahrgang live für 15 Minuten einer Haushaltssitzung im großen Plenum beiwohnen. Vom Sitzungsleiter wurden wir dazu als HBG Wolfenbüttel offiziell im großen Saal vorgestellt und begrüßt. Dabei gab es auch ein kleines Lob für die akustisch rücksichtsvolle und stille Belegung der Zuschauertribüne. Wenn auch die Themen Finanzen und Haushalt nicht die spannendsten für die Jugendlichen waren, so war es doch eindrücklich, Politikerinnen und Politiker live bei der Debatte zusehen zu können.

Im dritten und letzten Programmpunkt konnten die Schüler*innen schließlich selbst in ein Gespräch einsteigen und ihre Fragen an Herrn Schröder und seine Koalitionskollegin Lena Nzume vom Bündnis 90/Die Grünen aus Oldenburg richten. Neben allgemeinen Punkten zum Job von Politiker*innen ging es hier vor allem auch darum, was junge Leute als Gruppe in der Politik bewirken können und wie die beiden den neu beschlossenen Wehdienst bewerten - Themen also, die die Jugend und deren Zeitgeist selbst betreffen.

Gegen 15 Uhr waren dann alle wieder wohlbehalten in Wolfenbüttel zurück und wurden von den Lehrkräften in den Nachmittag entlassen.

Text und Fotos: Sebastian Hupp


 

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