29.01.2018 - JG 10 - Impressionen aus dem Theater
Schülerinnen und Schüler der HBG besuchen Theatherstück "Djihad" von Ismael Saidi
Am 23. und 25.01.2018 besuchten die Schülerinnen und Schüler unseres zehnten Jahrgangs das Theaterstück Djihad von Ismael Saidi im Braunschweiger Staatstheater. Das Stück handelt von drei Jugendlichen, die sich aus unterschiedlichen Gründen einer Terrormiliz in Syrien anschließen. Die Darbietung begeisterte die Schüler und regte zu kontroversen und intensiven Diskussionen an. Im Nachgespräch mit Theaterpädagogen und Mitgliedern des Dachverbandes deutscher Muslime wurden Fragen geklärt, wie "Welche Verbote stehen tatsächlich im Koran?", "Welche Unterschiede gibt es zwischen Religion und Tradition?", "Welche Werte werden dadurch vermittelt?", "Welche Rolle spielt unsere Gesellschaft?
15.01.2018 - JG5-10 - Weihnachtsmarkt in der HBG
"In der Weihnachtsbäckerei..."
Es schnuppert in der gesamten Henriette-Breymann-Gesamtschule nach Weihnachten. Der wunderbare Duft nach Plätzchen, Waffeln und heißer Schokolade hat den Besuchern, Eltern, Großeltern und Geschwistern unserer Schülerinnen und Schüler schon im Eingangsbereich das Wasser im Mund zusammen laufen lassen. Für unseren schulweiten Weihnachtsmarkt haben 30 Klassen jeden Jahrgangsflur in eine kulinarische Weihnachtslandschaft verwandelt.
Sehr kreativ haben die Kinder und Jugendlichen mit Fröbel-Sternen, alkoholfreien Weihnachtscocktails, Pizza mit Weihnachtsmotiven, Holzsternen, Crêpes und bunten Waffeln haben die Klassen versucht, möglichst viel Geld für den guten Zweck einzunehmen.
- ZEP
Ein Schülerbericht zum Weihnachtsmarkt von Jolina Krinke, 10.1:
Am 20.12.2017 hat unsere Schule einen Weihnachtsmarkt veranstaltet. Einige Klassen haben verschiedene Leckereien angeboten, wie z.B. Popcorn, Kekse, Punsch, heißen Kakao und einige Waffelstände. Es gab einen Hot Dog Stand, bei dem die Schlange bis in den Flur ragte. Auch unsere Cocktailbar war heiß begehrt, natürlich alkoholfrei! Jede Klasse brachte sich mit einem eigenen Stand ein. Der 10. Jahrgang organisierte einen kleinen Flohmarkt, auf dem wir gespendete Bücher, CDs, und ähnliches verkauft haben. Auch die Lehrer waren fleißig mit dabei. Viele Familien und Freunde kamen vorbei und haben reichlich gespendet und gekauft. Auch der liebe Weihnachtsmann und seine Weihnachtselfe waren dabei. Die beiden verschenkten kleine Tütchen voller Leckereien. Im Anschluss sang der Chor noch ein paar Weihnachtslieder. Am Ende des Tages sangen alle zusammen das Lied „In der Weihnachtsbäckerei“. Beim gemeinsamen Singen sah man viele fröhliche Gesichter. Es war sehr weihnachtlich und aufmunternd. Zusammen lachten wir und hatten einen schönen Tag.
Das eingenommene Geld wurde an die Wohltätigkeitsorganisation „Weihnachten für alle“ gespendet. Die Organisation kümmert sich um Obdachlose in Wolfenbüttel.
10.01.2018 - JG8 - Hockeyturnier des 8. Jahrgangs
Sport und Spannung kurz vor den Weihnachtsferien
„Alles geben“ hieß es am vergangenen Dienstag für die Schülerinnen und Schüler des 8. Jahrgangs beim Weihnachtshockeyturnier. 15 Mannschaften aus den fünf Klassen maßen sich auf drei Feldern zunächst in einer Gruppenphase Jeder gegen Jeden. Am Ende standen in der Klassenwertung sogar vier Mannschaften auf dem Siegerpodest. Mit vielen Punkten Vorsprung gewann die 8.1, gefolgt von der Klasse 8.2 auf dem zweiten Rang und den punktgleichen 8.3 und 8.5.
In der anschließenden K.O.-Phase kam es zu packenden Auseinandersetzungen auf dem Spielfeld. In einem Halbfinalspiel mussten sogar zwei Mannschaften aus der Klasse 8.3 gegeneinander antreten. Letztlich konnte sich im Finale das Team „Cola“ (8.3) gegen „Die Lachgummis“ (8.1) durchsetzen. Das Spiel um Platz drei gewann das Team „Fanta“ (8.3).
Herzlichen Dank an die Sport-WPKs (Wahlpflichtkurse) des 9. und 10.Jahrgangs von Herrn Stagge und Herrn Hübner, die fleißig geschiedsrichtert, Punktelisten geführt und Spiele angesagt haben sowie den Auf- und Abbau unterstützt haben.
(ZEP)
18.12.2017 - JG10 - Ein Schülerbericht über die Abschlussfahrt der 10.3 zur Hüttentour nach Oberstdorf
Von Luisa Kegler und Katja Rausch
Am Sonntag, 20.08.2017, trafen wir uns um 6:50 Uhr am Hauptbahnhof Braunschweig, um 7:20 Uhr stiegen wir alle in den Zug nach Hannover. Um ca. 9:00 Uhr ging es dann endlich von dort aus mit dem Zug nach Oberstdorf. Im Zug hatten wir allerdings erst ein Problem, da alle Reservierungen plötzlich nicht mehr angezeigt wurden. Nach ungefähr zehn Minuten wurde das Problem behoben und wir hatten alle einen Sitzplatz. Nach der neunstündigen Fahrt kamen wir dann endlich in Oberstdorf an. In der Jugendherberge bezogen wir unsere Betten und hatten etwas Zeit für uns. Zum Abendessen gab es Currywurst mit Pommes und anschließend packten wir unsere Wanderrucksäcke für die bevorstehende Tour.
Am Montag früh machten wir uns fertig für die Wanderung und verabschiedeten uns von der Jugendherberge. Mit dem Bus sind wir dann zur Seilbahnstation gefahren. Dort haben wir unseren Bergführer Christian kennen gelernt, der uns die komplette Hüttentour über begleitet hat. Nach der Begrüßung fuhren wir mit der Seilbahn zur Mittelstation. Dann ging es los. Am Anfang hielt sich die Begeisterung noch in Grenzen. Wir wanderten ungefähr drei Stunden, für jeden eine ungewohnte Situation. Außer einer Wanderung auf den Brocken hatten wir keine Erfahrung mit langen Wanderungen. Zwischendurch machten wir ein paar kleine Pausen, in denen wir etwas essen und trinken konnten. Christian meinte schließlich, dass wir „gleich“ da sind. Alle waren kaputt und freuten sich schon auf die Hütte, bis wir das letzte Wegstück sahen. Eine Stunde ging es noch steil bergauf. Man musste gut aufpassen, dass man nicht abrutschte. Endlich sind wir an der Fiedererpasshütte (2070 m Höhe) angekommen. Dort erklärte uns Christian, wie man sich in einer Hütte verhalten muss, anschließend zeigte er uns unseren Schlafplatz. Nachdem wir uns umgezogen hatten, fielen wir erstmal komplett entkräftet in unsere Betten, bis es um 18:00 Uhr Spaghetti Bolognese gab. Erschöpft vom ersten anstrengenden Tag gingen wir alle schlafen.
Am nächsten Morgen wachten wir auf, machten uns und unsere Rucksäcke fertig und sind anschließend gemeinsam zum Frühstück gegangen. Nachdem alle aufgegessen hatten, schmierten wir uns noch ein Lunchpaket für die Wanderung und dann ging es auch schon wieder los. Diesmal ging das Wandern schon etwas besser, da wir alle eingelaufen waren. Doch die Wanderung fing schon gleich mit einer Herausforderung an, der Fiederescharte (2181 m Höhe). Erst hoch und auf der anderen Seite wieder runter, wo man aufpassen musste, dass man nicht ausrutschte oder über die vielen große Steine stolperte. Als wir dies geschafft hatten, ging der Rest größtenteils geradeaus und nur zum Schluss nochmal bergauf zur Mindelheimer Hütte (2058 m Höhe). In der Hütte gab es ein Handyverbot. Deshalb war auch am Eingang der Hütte ein „Handy Ausschalter“, der bestand aus einer Schale und einem Hammer. Sollten wir mit einem Handy gesehen werden, würde der Hammer zum Einsatz kommen. Wir ruhten uns alle von der Wanderung aus, bis es Abendessen gab: Wir aßen Wurstgulasch und Spätzle. Auf der Mindelheimer Hütte haben wir auch den schönsten Sonnenuntergang gesehen.
Am nächsten Tag packten wir wieder unsere Rucksäcke und nach dem Frühstück versammelten wir uns vor der Hütte um noch ein Foto zu machen. Alle hatten ein etwas mulmiges Gefühl, da es die anstrengendste und längste Tour werden sollte. Unser Gefühl trog uns nicht. Wer dachte, er wäre von den vorangegangenen Tagen abgehärtet, wurde etwas Besseren gelehrt. Erst kam der zweistündige Abstieg ins Tal. Die Schwierigkeit hier war, dass wir aufpassen mussten, nicht auf dem Boden auszurutschen; nicht wenige haben Bekanntschaft mit dem Boden geschlossen. Im Tal angekommen haben wir an der Schwarzen Hütte Pause gemacht und fast alle haben dort die ganze Schokolade aufgekauft. Viel zu früh ging es auch schon weiter. Drei Stunden schleppten wir uns bergauf. Es war ziemlich anstrengend. Doch wir motivierten uns gegenseitig, noch ein Stückchen auszuhalten. Manche unserer Muskelprotze haben uns auch den Rucksack abgenommen! Man kann sich nicht vorstellen, wie glücklich wir waren, als wir die Rappensee Hütte (2091 m Höhe) erreichten. Wir haben uns gefühlt wie Götter höchstpersönlich. Natürlich taten wir das, was wir die vorigen Tage auch schon getan hatten: Wir fielen in unsere Betten. Am Nachmittag sind wir zum Rappensee gelaufen. Manche wollten das kühle Nass ausprobieren, doch nach ein paar Minuten kamen sie alle wieder herausgerannt. Das kühle Nass hatte sich als eiskalt erwiesen. Am Rappensee trafen wir außerdem die Promis der Reise: Kühe! Wie die Fangirls stürzten sich einige auf die Kühe. Aufgeregt wurden Selfies geschossen. Könnten Kühe schreiben, hätte es wohl auch Autogramme gegeben. Die Kühe, soviel Aufmerksamkeit gar nicht gewöhnt, wurden etwas übermütig und schubsten ihre Fans ungestüm an. Das vertrieb die Menge. Am Abend gab es Currywurst mit Pommes. Zum Nachtisch gönnten sich viele das, worauf sie schon die ganze Woche ihre Kalorien gespart hatten: Kaiserschmarrn. Den letzten Abend genossen wir beim Kartenspiel mit Herrn Hübner und Christian.
Am letzten Tag in den Alpen machten wir uns an den Abstieg. Ungefähr auf der Hälfte der Wanderung gab es eine gefährliche Stelle, wo wir auf einem schmalen Abhang nah an der Felswand entlang gehen mussten, während es neben uns sehr weit nach unten ging. Diese Felswand war mit keinem Stahlseil gesichert. Deshalb mussten wir aufpassen, da es in der letzten Nacht geregnet hatte und es sehr glatt war. Unter „Todesangst“ überquerten wir vorsichtig einen schmalen Abhang nah an der Felswand. Wir kamen alle wohlbehalten unten an. Zurück in der Jugendherberge saßen wir zusammen und reflektierten die Klassenfahrt. Der Großteil war sich einig: Zu Beginn waren die meisten sehr skeptisch gewesen, doch schließlich war es eine schöne Erfahrung für alle.
Am Freitag ging es leider wieder mit dem Zug nach Hause. Wie schön war es in den Bergen gewesen und wie gerne hätten wir mehr Zeit dort verbracht, bevor wir uns zurück im grauen Alltag wiedergefunden haben, wo „strenge Lehrer mit Stapeln an Hausaufgaben und Stress auf uns warteten“. 😉
08.11.2017 - JG9/10 - HBG-Fußgängerrallye am 27.10. zum Projekttag Reformation
Wüste Beschimpfungen Herzog Heinrichs den Jüngeren durch Martin Luther, eine belagerte Stadt, der erster Großbau der evangelischen Kirche, ein bekanntes Weihnachtslied in deutscher Sprache - das sind Meilensteine zur Reformation in Wolfenbüttel. Am Projekttag zur Reformation am 27. Oktober haben 135 Schüler und Schülerinnen aus dem 9. und 10. Jahrgang im Rahmen einer 2,5-stündigen Fußgängerrallye an ausgewählten Schauplätzen in Wolfenbüttels Innenstadt Aspekte der Reformation und deren Folgen für unsere Stadtgeschichte kennengelernt. An Stationen wie die Marienkirche, dem Lessinghaus, dem Wohnhaus von Michael Prätorius im Großen Zimmerhof und den Kasematten haben die Schüler viel über die Einflüsse der Reformation erfahren: von der Besetzung Wolfenbüttels durch den Schmalkaldische Bund 1542 und der folgenden Durchführung der Reformation in Wolfenbüttel, über den 30jährigen Krieg bis hin zur Zeit der Aufklärung als Lessing Bibliothekar in Wolfenbüttel war. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass Lernen so viel Spaß gemacht hat.
01.06.2017 - JG 7 - Projekt Herausforderung der Klasse 7.1
An ihre körperlichen und mentalen Grenzen gelangten in der vergangenen Woche die Schülerinnen und Schüler der 7.1. Im Rahmen des Projektes Herausforderung stand ein zweitägiger Ausflug in den Harz, genauer gesagt auf den Campingplatz Prahljust in Clausthal-Zellerfeld, an. Entgegen aller bisherigen Unternehmungen, die meist von den Lehrkräften organisiert wurden, war es hier Aufgabe der Kinder, alles selbst zu planen: An- und Abreise, Unterbringung und Übernachtungsmöglichkeit, Freizeitgestaltung, Verpflegung. Auch das mitgenommene Gepäck musste von den Schülerinnen und Schülern selbst getragen werden. Für die 7.1 kam erschwerend hinzu, dass sie sich das notwendige Geld – für jedes Kind galt ein Kostenlimit von 20€ - selbst verdienen mussten.
Die Klasse 7.1 hat diese Herausforderung mit Bravour gemeistert. In Kleingruppen wurden einzelne Teilherausforderungen organisiert, die Schülerinnen und Schüler sprachen sich untereinander ab, unterstützten und halfen sich gegenseitig, so dass alle am zweiten Tag erschöpft, aber stolz auf sich selbst wieder nach Wolfenbüttel reisten.
Ein großer Dank gilt an dieser Stelle Frau und Herrn Görlitz, die uns während des Projektes begleiteten. Ohne Ihre Unterstützung hätten wir die Herausforderung nicht durchführen können. Wir danken Ihnen sehr!
13.03.2017 - JG6 - Umwelt erhalten, Schöpfung bewahren
... unter diesem Motto engagierten sich die Schülerinnen und Schüler des 6. Jahrgangs die vergangenen zwei Wochen. Mithilfe der Fachschwerpunkte Deutsch, Gesellschaftslehre, Kunst und Musik sowie Religion wurde ein vielfältiges und abwechslungsreiches Projekt gestaltet, das abschließend einen lehrreichen und kreativen Präsentationstag zur Folge hatte. Im Hinblick auf die Verantwortung des Menschen sensibilisierten die Schülerinnen und Schüler für einen aktiveren Umweltschutz. Dabei entstanden vielerlei Werbeplakate, Flyer, es wurden Ideen für weitere Umweltprojekte entwickelt und diskutiert. Rollenspiele, Standbilder und Interwies unterstützen darüber hinaus die persönliche und äußerst kritische Meinung der Heranwachsenden. Durch Müllkreaturen und Instrumenten aus Müll wurde das Bewusstsein gestärkt, dass vielerlei Materialien erfolgreich wiederverwendet werden können. Dies unterstrich ebenso ein Besuch im Servicezentrum Alba in Braunschweig. Innerhalb eines Sinnesparcours durchlebten die Schülerinnen und Schüler die Vielfalt ihrer Umwelt sehr intensiv, ließen sich auf abenteuerliche Experimente ein und erkannten hierbei, wie wichtig es ist, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen, Konsequenzen zu tragen und Lösungen zu entwickeln. Anknüpfend an einen Besuch im Lessingtheater wurde schließlich gemeinsam mit unserer Theaterpädagogin Frau Lienau überlegt, inwiefern Kinder so auch politisch Veränderungen herbeiführen könnten. Das Stück „die Ministerpräsidentin“ war ein runder Abschluss und sprach vielen Schülerinnen und Schülern Mut zu, ihre Meinungen zu wichtigen Themen durchaus öffentlich machen zu können.
10.02.2017 - JG9 - Rückblick auf das Elternpraktikum mit Babysimulatoren an der HBG
12 Schüler der HBG nahmen im Rahmen des WPK Soziales Lernen an einem Elternpraktikum mit Babysimulatoren teil. Das Projekt lief vom 16.01.- 20.01. Bei der Abholung der Babysimulatoren beim Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) in Braunschweig wurde den Schülern die Versorgung der Babysimulatoren erklärt. So möchten sie entweder das Fläschchen, eine frische Windel, ein Bäuerchen machen bzw. einfach nur im Arm geschaukelt werden. Um den Simulator mit einer dieser Pflegemaßnahmen versorgen zu können, musste man zur Erkennung mit einer sogenannten ID über den Bauch des Simulators streichen. Bei dem Projekt gab es auch Pärchen, die zusammenarbeiteten, das heißt, dass es zwei IDs gab, eine Haupt ID und eine Babysitter ID. Zu Beginn wurde jeder Simulator mit unterschiedlichen Tagesabläufen programmiert. Jeder dachte sich einen Namen für das Kind aus, suchte sich entsprechende Babykleidung und bekam zum Transport einen tragbaren Babyautositz. Dienstag und Donnerstag kamen die Mitarbeiterinnen des SkF, eine Diplompsychologin und eine Sozialpädagogin, in den WPK-Unterricht um mit den Schülern verschiedene Themen zu erarbeiten, wie z,.B. Lebensplanung und Kinderwunsch, Alkohol und Rauchen während der Schwangerschaft, Kindersicherheit, Traumeltern, kindersicheres Umfeld, partnerschaftliches Verhalten, Kindererziehung etc.
Nach 5 Tagen als „Probe-Eltern“ mussten die Babysimulatoren wieder in Braunschweig abgegeben werden. Dabei wurden Eindrücke und Erfahrungen ausgetauscht. Alle haben erlebt, dass ein kleines Kind viel Aufmerksamkeit benötigt, und es anstrengend ist, jede Nacht aufzustehen, um das Kind zu füttern und am nächsten Morgen wieder früh in die Schule gehen zu müssen.
Ein Fazit der Schüler war, dass besonders Minderjährige gut auf Verhütung achten sollten, damit kein ungewolltes Kind entsteht. Im Falle einer Schwangerschaft würden sich die meisten gegen eine Abtreibung entscheiden und das Kind mit Unterstützung der Eltern groß ziehen.
Für die Schüler war dieses Elternpraktikum eine wichtige Erfahrung, da es einen Eindruck in das Leben mit einem Baby liefert und vor Augen führt, wie viel Zuwendung ein Kind benötigt, auch wenn es nur ein Simulator war und ein echtes Kind immer noch ein paar mehr Schwierigkeiten bereiten kann, allerdings auch mehr Freude. Interessante Gespräche ergaben sich bei den täglichen Busfahrten mit Erwachsenen, die im Gespräch überwiegend positiv auf das Projekt reagierten. Leider gab es auch kinderfeindliche Reaktionen.
Mitschüler und Lehrer haben zwar neugierig aber überwiegend gelassen auf die Babysimulatoren reagiert. Viele wollten den Simulator auch einmal halten und wissen, was man genau wann machen muss, und wie man überhaupt mit dem Simulator umgehen muss. Schüler und Schülerinnen anderer WPKs haben Interesse geäußert, dieses Elternpraktikum ebenfalls gern zu machen. Ein herzliches Dankeschön an die Schüler- und Lehrerschaft, die dieses Projekt mit Humor und Toleranz unterstützt haben.
Unser besonderer Dank gilt auch dem Eltern-und Freundeskreis der HBG, der die Kurs- und Fahrtkosten übernommen hat.
Beate Schneider
02.02.2017 - JG9 - The Integrator, Klasse 9.5
Ein interaktives Stück über Integration an der HBG
Am Donnerstag, den 26.01. war das Junge Staatstheater Braunschweig mit einem Testlauf ihres neuen Stückes „The Integrator“ in der Klasse 9.5 an der Henriette-Breymann-Gesamtschule. Neben einem Quizz hatten die Schüler unterschiedliche Aufgaben in Gruppen zu bewältigen. Die Schüler arbeiteten hochmotiviert und zogen am Ende ein überwiegend positives Fazit. Vielleicht werden weitere Klassen dieses interaktive Stück erleben.
Diese Schule ist eine Bildungseinrichtung des Landkreises Wolfenbüttel