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| 03 Sep. 2026 - 03 Sep. 2026; 00:00 - 00:00 Markt der Möglichkeiten |
Im Rahmen des Internationalen Filmfest Braunschweigs machte sich der Französischkurs des 11. Jahrgangs am Freitag, den 14. November auf den Weg ins Astor Kino Braunschweig, um den französischen Film „Zion“ zu sehen. Der Ausflug bot nicht nur die Gelegenheit, einen aktuellen französischsprachigen Film im Original zu erleben, sondern auch spannende Einblicke in dessen Entstehung.

Worum geht es in „Zion“? Der Film, der auf Guadeloupe spielt, erzählt die Geschichte von Chris, der während einer riskanten Lieferung völlig unerwartet ein Baby vor seiner Haustür findet. Das Kind trägt den Namen Zion. Von einem Moment auf den anderen wird Chris mit einer Verantwortung konfrontiert, auf die er nicht vorbereitet ist. Im Laufe der Handlung muss er nicht nur entscheiden, wie er mit dem Baby umgeht, sondern sich auch seinen eigenen Problemen und seiner Vergangenheit stellen. Dabei bringt Zion sein Leben auf überraschende Weise durcheinander - und zeigt ihm, was wirklich zählt.

Nach der Vorführung fand eine Gesprächsrunde mit dem Regisseur Nelson Foix statt. Die Schülerinnen und Schüler nutzten die Möglichkeit, Fragen zu stellen, sowohl zum Film als auch zum kreativen Prozess dahinter. Nelson Foix nahm sich viel Zeit für die Diskussion und gab interessante Einblicke in seine Arbeit, seine Inspiration und die Gedanken, die hinter dem Film stehen. Der Besuch im Kino war für alle Schülerinnen und Schüler eine bereichernde Erfahrung.
Text: Ömer (11. Jahrgang); Gruppenfoto: Frauke Janzen; Foto mit Regisseur: Lenz (11. Jahrgang)
Am 12. November 2025 machte sich die Klasse 11.4 gemeinsam mit Frau Kretzschmar auf den Weg ins BioS-Labor nach Braunschweig. Dort wurden wir herzlich empfangen und direkt in das Labor geführt. Beim Betreten des Raumes stieg die Aufregung merklich.

In den ersten beiden Stunden erhielten wir eine theoretische Einführung, damit wir ein solides Grundwissen aufbauen konnten, bevor wir in den praktischen Teil übergingen. Anschließend durften wir uns mit viel Begeisterung den vorbereiteten Versuchen widmen. Unter Anleitung der Laborfachkräfte experimentierten wir an professionellen Arbeitsplätzen und konnten uns für einen Tag wie echte Forschende fühlen.

In Teams aus jeweils zwei Schüler*innen führten wir zwei Versuche zur Enzymatik durch. Dabei arbeiteten wir mit dem Enzym Lactase, das aus E. coli gewonnen wurde. Untersucht wurde, ob diese Lactase sich für den Einsatz in Tabletten zur Behandlung von Laktoseintoleranz eignet. Dazu überprüften wir unter anderem die Temperaturabhängigkeit, den Einfluss des pH-Werts und die Abhängigkeit von der Substratkonzentration.
Am 17.11.25 nahm der WPK-Technik des 9. Jahrgangs zum zweiten Mal am Schülerwettbewerb Formel M der Stiftung Niedersachsenmetall teil. Die teilnehmenden Teams bauten Fahrzeuge, deren Antrieb aus einer Mausefalle besteht.

Letzte Vorbereitungen vor dem Start
63 Teams aus verschiedenen Schulen traten gegeneinander an. Dabei gewann das Fahrzeug mit der längsten zurückgelegten Strecke. Aus unserer Schule stellten sich 4 Teams der Konkurrenz.

Alle Teilnehmer der HBG
Das beste Team der HBG errang einen respektablen 11. Platz mit einer zurückgelegten Strecke von 20 m.

Das beste Team der HBG
Fotos und Text: Frank Krüger
Ein Tag voller Gespräche, Einsichten und gemeinsamer Verantwortung
Unsere Schule ist Teil des Netzwerkes „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ – und füllt diesen Titel mit Leben. Beim diesjährigen Projekttag ging es darum, offen über Vielfalt, Respekt und Diskriminierung zu sprechen – ehrlich, mutig und gemeinsam.

Einstieg: Nachdenken, Zuhören, Mitreden
Zum Start des Tages arbeiteten alle Klassen zum Thema Diskriminierung, Vielfalt und Zivilcourage. Die Schülerinnen und Schüler sammelten Wünsche und Ideen für eine Schule ohne Rassismus – von „mehr Mut zum Eingreifen“ bis zu „mehr Raum für Begegnungen“.
Diese Beiträge werden nun im Forum der Schule ausgestellt und zeigen, wie vielfältig die Gedanken und Perspektiven in unserer Schulgemeinschaft sind.
Zwei Gesprächsrunden – viele Stimmen
Parallel fanden zwei Gesprächsrunden statt: eine für die Jahrgänge 5 bis 7 und eine für die Jahrgänge 8 bis 13. Auf beiden Podien saßen Lernende, Lehrkräfte und Mitglieder der Schulleitung.
In der Runde der jüngeren Jahrgänge wurde diskutiert über Fragen wie: Was bedeutet Diskriminierung für mich persönlich? Wie kann ich Respekt zeigen? Und wann braucht es Mut, um einzugreifen?
Das Publikum beteiligte sich lebhaft – mit ehrlichen Beiträgen, persönlichen Erfahrungen und klaren Botschaften: Wegschauen ist keine Option.
Auch in der Runde der älteren Jahrgänge wurde intensiv debattiert. Offene persönliche Erfahrungen sorgten für nachdenkliche Gesichter und machten deutlich, wie wichtig das Thema vielen ist. Dabei wurde der Wunsch nach mehr Sensibilität im Sprachgebrauch, nach Fortbildungen für Lehrkräfte und insgesamt nach mehr Austausch deutlich. Gleichzeitig erinnerten viele daran, dass Vielfalt an der HBG längst gelebt wird – etwa beim Iftar-Abend, im Rainbow Club oder bei gemeinsamen Festen.
Das gemeinsame Fazit: „Wir sind auf einem guten Weg, aber noch nicht am Ziel.“

Nachbereitung und Ausblick
Im Anschluss reflektierten die Klassen, was sie aus den Gesprächen mitnehmen und wie sie selbst zu einem respektvollen Miteinander beitragen können. Diese Ideen fließen nun in die Planung des kommenden Anne-Frank-Tages ein, bei dem Zivilcourage erneut im Mittelpunkt stehen wird.
Der Projekttag hat gezeigt: „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ist an der HBG kein Titel, sondern eine gelebte Haltung – getragen von Offenheit, Respekt und dem Willen, jeden Tag ein Stück mutiger zu werden.
Text: Maria Pape, Bilder: Lea Rettig
Am 06.11.2025 besuchte der Biologie-Leistungskurs des 12. Jahrgangs das Schülerlabor des Julius-Kühn-Instituts. Unter dem Titel „Wurmwelten unter uns“ erhielten die Schülerinnen und Schüler einen umfassenden Einblick in die faszinierende – und häufig unterschätzte Welt der Nematoden.
Zu Beginn erläuterten Fachleute des Instituts die ökologische Bedeutung dieser winzigen, mit bloßem Auge kaum sichtbaren Fadenwürmer. Nematoden prägen die Bodenqualität, beeinflussen das Pflanzenwachstum und übernehmen wichtige Funktionen im Abbau organischer Stoffe. Gleichzeitig können bestimmte Arten erhebliche Schäden an Kulturpflanzen verursachen, wenn sie deren Wurzelsysteme befallen. Diese Vielschichtigkeit machte schnell deutlich, warum Nematoden in der landwirtschaftlichen Forschung eine so zentrale Rolle spielen.

Im praktischen Teil der Exkursion konnten die Schülerinnen und Schüler eigene Untersuchungen durchführen. Sie färbten Nematoden-Eier an, um deren Strukturen unter dem Mikroskop sichtbar zu machen, und isolierten anschließend selbst Fadenwürmer aus Bodenproben. Dabei wurden unterschiedliche Entwicklungsstadien betrachtet und typische Bewegungsmuster dieser Organismen beobachtet. Für viele Teilnehmende war besonders eindrucksvoll, wie vielfältig und aktiv die vermeintlich „unsichtbare“ Bodenfauna ist.
Die Exkursion verdeutlichte eindrucksvoll, wie komplex und empfindlich das Ökosystem Boden aufgebaut ist. Was häufig als einfache Erde wahrgenommen wird, entpuppte sich als lebendiger Mikrokosmos mit enormer Bedeutung für Landwirtschaft, Biodiversität und ökologische Kreisläufe.
Das Julius-Kühn-Institut ermöglichte dem Kurs einen abwechslungsreichen und lehrreichen Tag, der weit über den regulären Unterricht hinaus wertvolle Einblicke in biologische Forschung bot. Mit neuen Erkenntnissen und spannenden Eindrücken kehrte der Kurs an die Schule zurück – und betrachtet den Boden unter den eigenen Füßen nun mit deutlich geschärftem Blick.
Text und Bilder: Laura Höppner
Einige Schüler*innen des 12. und 13. Jahrgangs durften im Rahmen einer Projektwoche die ehemalige polnische Hauptstadt Krakau besuchen und sich mit ihrer interessanten Geschichte vor und während des zweiten Weltkriegs auseinandersetzen. Ihre Stadtführerin Jadwiga leitete sie durch die Geschichte des jüdischen Lebens in der Stadt, woraufhin sie am Mittwoch auch die Gedenkstätte Auschwitz besuchen durften. In persönlichen Gesprächen zeigte sich, dass die Schüler*innen sehr berührt von den Eindrücken dieses Tages waren und sie ihre eigenen Probleme sowie die aktuelle Weltlage in einem anderem Licht sehen. Letztendlich blieb vor allem der Kontrast der schönen Stadt mit ihrem Vintage-Charm, und ihrer Geschichte im Kopf.

Text: Fiona aus der 12.2, Bild: Lennart Dörmann
Unsere Schulhühner haben sich inzwischen richtig gut eingelebt! Jeden Morgen werden sie von fleißigen Schüler*innen versorgt – frisches Wasser, neues Futter und das tägliche Einsammeln der Eier gehören natürlich dazu. Auch das Saubermachen des Stalls steht regelmäßig auf dem Plan. Besonders spannend ist es, das Verhalten der Hühner zu beobachten – sie scharren, picken und genießen die Sonne in ihrem Auslauf. Damit es unseren Hühnern weiterhin so gut geht, bitten wir alle aus der Schulgemeinschaft: Bitte nicht füttern und nicht ins Gehege gehen! Die Tiere bekommen alles, was sie brauchen, und zu viel Futter kann ihnen sogar schaden. Übrigens: Die frischen Eier unserer Schulhühner können auch käuflich erworben werden! Bei Interesse oder wenn ihr im Hühnerteam mitarbeiten möchtet, meldet euch gerne bei Frau Malik. Gemeinsam sorgen wir dafür, dass unsere Schulhühner sich weiterhin rundum wohlfühlen!

Text und Bilder: Sandra Malik
Am Montag, den 6. Oktober 2025, besuchte die Klasse 10.1 im Rahmen einer Projektwoche die JVA-Gedenkstätte in Wolfenbüttel. Ziel des Ausflugs war es, mehr über die Geschichte des Gefängnisses während der Zeit des Nationalsozialismus zu erfahren – und über die Schicksale der Menschen, die dort inhaftiert waren.

Schon zu Beginn wurde deutlich, dass die JVA in der NS-Zeit ein zentraler Ort der politischen Verfolgung war. Wir hörten von Menschen, die wegen ihrer Nationalität, Religion oder politischen Überzeugung eingesperrt und oft zu Unrecht verurteilt wurden. Anhand verschiedener Fallbeispiele mussten wir einschätzen, welche Strafen die Betroffenen erhielten – ein eindrücklicher Einblick in die damalige Willkürjustiz. Besonders spannend war ein neues digitales Projekt der Gedenkstätte: In einem virtuellen Spiel konnten wir einzelnen Zeitzeug*innen begegnen und ihre persönlichen Geschichten kennenlernen. Anschließend erhielten wir eine Führung durch die Ausstellung und erfuhren mehr über bedeutende Personen, die während des Nationalsozialismus in der JVA Wolfenbüttel gefangen waren. Zum Abschluss sprachen wir über die heutige Rolle der Justiz und über Parallelen zur Gegenwart. Dabei wurde uns bewusst, wie wichtig eine unabhängige Rechtsprechung und das Bewusstsein für historische Verantwortung sind. Der Besuch war für uns alle sehr lehrreich und bewegend. Wir können den Ausflug in die JVA-Gedenkstätte nur weiterempfehlen – er hilft, Geschichte nicht nur zu lernen, sondern wirklich zu verstehen.
Text: Klasse 10.1, Bild: Lars Bermond
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