Menschenbildung ist das Ziel. - H. Breymann

Matilda verzaubert in der HBG; 12.07.2022

Rund 30 Schüler*innen präsentieren neues Theaterstück

Endlich wieder Theater: Nach langer Pause hieß es am Donnerstag und Freitag in der Henriette-Breymann-Gesamtschule wieder einmal „Vorhang auf“. Mit dem Stück „Matilda“ begeisterten mehr als 30 Kinder und Jugendliche die Besucher im Forum der HBG. In Eigenregie hatten die Akteur*innen die Geschichte, die auf dem Roman von Roald Dahl basiert, weiterentwickelt und somit einen persönlichen Anstrich verliehen.

Matilda ist ein wenig anders als andere Kinder. Nicht nur, dass sie zaubern kann, nein, noch dazu ist sie hochbegabt. Sie liebt Bücher und liest nach Herzenslust. Doch damit stößt sie in ihrer Familie, in der Bildung keine große Rolle spielt, nicht auf Verständnis – eher das Gegenteil ist der Fall. Der Vater zum Beispiel, der mit Autoteilen dealt, kann mit seinem hochbegabten Kind so gar nichts anfangen und auch die anderen Familienmitglieder mobben Matilda. Nur gut, dass es in der Schule neben der gemeinen Lehrerin Frau Knüppelkuh auch noch die gute Pädagogin Fräulein Honig gibt. Bei ihr fühlt sich Matilda wohl und so kommt es am Ende dazu, dass Fräulein Honig Matilda sogar adoptiert.

Ein Happy End hat damit nicht nur das Stück, sondern auch die rund einjährige Enwicklungs- und Probenphase. „Es hat richtig viel Spaß gemacht“, hält Daad Qarqanawi fest, die gemeinsam mit Rieke Middelbeck die Hauptrolle spielt. Lotta Harms, die im Stück die Bibliothekarin verkörpert, ergänzt: „Wir haben immer in Kleingruppen an bestimmten Aufgaben gearbeitet und einige Szenen so weiterentwickelt.“

Mit mehr als 30 Kindern aus den Jahrgängen 5 bis 8 sowie zwei Sängerinnen aus Jahrgang 10 haben Mechtild Franke, Michael Schneider und Schulleiterin Katrin Unger das Stück einstudiert und geprobt. War die Weiterarbeit an Spiel und Texten lange im Bereich „Kultur-Umwelt-Sport“ verortet, waren die letzten Tage noch einmal äußerst probenintensiv: Täglich wurde an den letzten Feinheiten gefeilt und Details immer auf ein Neues wiederholt. Doch das Ergebnis konnte sich sehen lassen und lässt darauf hoffen, dass die Pause bis zum nächsten Theaterstück dieses Mal kürzer ausfällt. 


 

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