Menschenbildung ist das Ziel. - H. Breymann

Per App in Sekundenschnelle einsatzbereit; 08.06.2020

Schulsanitäter der HBG freuen sich über Spende der Curt Mast Jägermeister Stiftung

Sie sind sofort zur Stelle, wenn schnelle Hilfe gefragt ist. Sei es auf dem Schulhof, in der Sporthalle oder im Klassenzimmer: Bei Unfällen sind die Schulsanitäter der Henriette-Breymann-Gesamtschule stets im Einsatz und mittlerweile aus dem Alltag der HBG nicht mehr wegzudenken. Daran, dass die „Schulsanis“ auch weiterhin fachlich und technisch auf dem Laufenden bleiben können, hat die Curt Mast Jägermeister Stiftung einen maßgeblichen Anteil. Sie unterstützten das Projekt mit einer Spende von 1000 Euro und ermöglichten damit die Anschaffung wichtiger Materialien.

„Wir haben eine Puppe zum Üben des richtigen Reanimierens beschafft, mit der wir nun trainieren können“, freute sich Henry Böddeker, der als 12. Klässler zu den erfahreneren Ersthelfern zählt. Besonders toll sei, dass die HBG nun über eine Puppe verfüge, mit der man auch die richtige Handhabung des Defibrillators üben könne. Außerdem sei noch ausreichend finanzieller Spielraum vorhanden gewesen, um Blutdruckmessgeräte und insgesamt fünf Dienstsmartphones zu beschaffen. „Wir haben nach einer kostengünstigen Alternative für unsere bisherigen Diensthandys gesucht. Über eine spezielle App ist es uns nun möglich, möglichst kostenneutral zu arbeiten“, erklärt Henry Böddeker. Immer vier Schulsanitäter sind zeitgleich im Dienst und können so bei Bedarf schnell über das Sekretariat per App angefordert werden.

„Die Idee der Schulsanitäter hat uns überzeugt“, erläuterte Manja Puschnerus von der Curt Mast Jägermeister Stiftung den Grund für die Förderung des Projektes und ergänzte: „Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, sind unser Herzblut. Solch ein Projekt, das in Wolfenbüttel verankert ist und noch dazu eine gewisse Dringlichkeit aufweist, unterstützen wir sehr gern.“

Auch Frauke Kuhnert, die als pädagogische Mitarbeiterin an der HBG die Schulsanitäter leitet, blickt dem Einsatz der Neuanschaffungen gespannt entgegen. „Derzeit sind rund 20 Schülerinnen und Schüler als Sanitäter aktiv – an Nachwuchs mangelt es zum Glück nicht, aber kontinuierliches Üben, um im Ernstfall richtig zu reagieren, ist ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit.“


 

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