Jahrgang 5 – eine tierische Woche; 25.03.2022
Die Natur unserer Welt, wie wir sie noch kennen, ist die größte Quelle der Aufregung; die größte Quelle visueller Schönheit; die größte Quelle im Leben, die das Leben lebenswert macht. Die Menschheit ist ein Flugdrache in einem Windsturm, ein Sandkorn am Strand des Lebens, am Ende vielleicht auch nur weniger als das, vielleicht eine Randnotiz an der Deutscharbeit, die im Schatten der gegebenen Note verkümmert. Marginaler kann es dann auch nicht mehr werden.
Ausufernde Worte für einnehmende Tage: Der Jahrgang 5 hat sich mit dem Projekt Tiere die Schönheit unserer Welt bewusstgemacht: Es wurde Noahs Arche in Braunschweig-Stöckheim eingenommen, sich mit Tieren auf der ganzen Welt auseinandergesetzt und verschiedene Workshops gestaltet.

Wir sind dem illegalen Handel mit wilden Tierarten auf die Schliche gekommen und beim Bau von Seifenskulpturen, Metalltieren, Insektenhotels und Dot-Painting-Gemälden der alten Aborigines kreativ geworden.

Musikalisch wurde es bei den Klanggeschichten zum "Karneval der Tiere", zudem haben wir unseren Theaterbesuch im ersten Halbjahr mit einem eigenen Stück zur „Konferenz der Tiere“ gewürdigt. Die Tiere haben sich aber auch für unser Verhalten gerächt und so endete der ein oder andere Dorfbewohner als Hauptgang bei den Werwölfen aus dem Düsterwald.

Abschließend kamen wir in den Genuss, Baby-Kälber und Ziegenlämmer, die erst letzte Woche geboren wurden, auf dem Bauernhof Heiningen kennenzulernen! Es waren noch weitere Ziegen trächtig, leider (oder zum Glück!) konnte Herr Schlesinger sein Versprechen, live und eigenhändig als Hebamme einzugreifen, nicht umsetzen.


Wir halten fest: die Projektwoche des fünften Jahrgangs war ein tierisches Vergnügen, animalische Verhaltensweisen wurden ausgelebt und letztendlich sollte die Banalität unseres Seins allen bewusstgemacht werden, denn es gibt keinen zweiten Planeten Erde!
Diese Schule ist eine Bildungseinrichtung des Landkreises Wolfenbüttel