Menschenbildung ist das Ziel. - H. Breymann

Grundsteinlegung für Lernort der Zukunft; 14.01.2022

Oberstufenneubau der HBG soll im Mai 2023 fertig sein.

Es ist ein Grundstein, der sich anfühlt wie ein Meilenstein: Am Donnerstagnachmittag legten Landrätin Christiana Steinbrügge, HBG-Schulleiterin Katrin Unger sowie die beiden Schüler Antonia Krull und Jason Holzberg den Grundstein für den Neubau der HBG – ein Mammut-Projekt, an das Unger in manch einem Moment auch durchaus einmal gezweifelt hat. „Aber nun stehen wir heute tatsächlich hier und legen den Grundstein für ein modernes Gebäude mit allem, was zeitgemäße Bautechnik und Architektur zu bieten haben.“

Knapp acht Millionen Euro investiert der Landkreis Wolfenbüttel als Bauherr und Schulträger in das neue Oberstufengebäude der HBG, dessen Errichtung im Mai 2018 durch den Kreistag beschlossen wurde. Ende Oktober vergangenen Jahres fiel dann der lang erwartete Startschuss für die Bauarbeiten und bereits im Mai 2023 soll der Neubau von Schülerinnen und Schülern mit Leben gefüllt werden können.

„Der Landkreis Wolfenbüttel ist ein Bildungsstandort. Das zeigt sich auch in den erheblichen Mitteln, die wir in Schulneubauten und Sanierungen investieren. Außerdem unterstützen wir kontinuierlich den Einsatz von digitalen Medien: Schnelles Internet, Tablets für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte und Weiterbildungsangebote für Lehrkräfte in digitalen Medien. Hier investieren wir in Bildungschancen, in Lebenschancen von Generationen und damit in die Zukunft“, sagte Landrätin Christiana Steinbrügge während der Grundsteinlegung.

Symbolik und Tradition treffen auf Moderne: Eine Zeitkapsel mit Erinnerungen, die irgendwann einmal einen Eindruck davon wieder zum Vorschein bringen sollen, was die HBG im 21. Jahrhundert ausgemacht hat, wurde von Antonia Krull und Jason Holzberg in der ersten Mauer des neuen Gebäudes versenkt. Altes soll überdauern, wo Neues entsteht: Der moderne zweigeschossige Komplex mit insgesamt 44 Räumen, darunter vier naturwissenschaftliche Fachräume, 12 allgemeine Unterrichtsräume, zwei Kursräume und vier Differenzierungsräume soll auf 2.200 Quadratmetern den Oberstufenschülerinnen und -schülern ein Lernen auf dem neuesten Stand der Technik ermöglichen.

Darüber hinaus erfolgt der Ausbau barrierefrei, so dass auch Menschen mit Bewegungshilfen oder Gehbehinderungen leicht in das Gebäude kommen und sich vor Ort ohne Schwierigkeiten bewegen können. Eine kontrastreiche Beschilderung sowie eine mit den Händen ertastbare Beschriftung sorgt für eine leichtere Orientierung. 

„Die HBG ist eine Schule, an der Chancengleichheit, soziale Teilhabe, gemeinsames Lernen und das Offenhalten von Abschlüssen unabhängig vom sozialen Hintergrund als zentrale Pfeiler gelebt werden – sie machen unsere Seele aus“, sagte Unger und ergänzte: „Der Grundstein, den wir hier legen, muss in diesem Kontext gesehen werden.“


 

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