Menschenbildung ist das Ziel. - H. Breymann

Sport - der Fachbereich stellt sich vor

Körperliche Bewegung und sportliches Handeln haben an der HBG einen großen Stellenwert und sind vielfältig in unseren schulischen Alltag integriert. Natürlich hat der Sport als Unterrichtsfach mit zwei Wochenstunden einen festen Platz im Stundenplan. Ab Jahrgang 7 ist im WPK Sport und Gesundheit eine interessengeleitete Schwerpunktsetzung möglich. Doch das Angebot geht weit über de normalen Unterricht hinaus und soll somit allen Schülerinnen und Schülern sowie ihren Wünschen, Fähigkeiten und Anforderungen gerecht werden. Damit dieses Ziel erreicht werden kann, wird die dritte Sportstunde im Rahmen von Kultur-Umwelt-Sport in zahlreichen Gruppen, die sich unter anderem mit Parcours, Yoga oder Selbstverteidigung befassen, erteilt. Die ehrgeizigen Wettkämpfer an unserer Schule begleiten wir in unterschiedlichen Sportarten im Rahmen von Jugend trainiert für Olympia oder aber zu Laufveranstaltungen in Wolfenbüttel und Braunschweig. Wichtiger Eckpfeiler im Sportprogramm an der HBG sind außerdem jährlich wiederkehrende Veranstaltungen. So findet jedes Jahr für die 5. und 6. Klassen IGSoccer - Die Fussball-Pausenliga statt. Auch Sportfeste mit unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen haben mittlerweile Tradition – auch wenn diese noch jung ist. Erstmalig erprobten sich im Schuljahr 2016/2017 die neuen 5. Klassen an der Kletterwand. Sich gegenseitig zu vertrauen und das Gefühl sich aufeinander verlassen zu können sind zwei wichtige Kompetenzen, die an der Kletterwand geschult werden können und sich positiv auf die Klassengemeinschaft auswirken. Ein weiteres Highlight ist die jährliche Skifahrt, bei der sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene unter Anleitung die alpinen Pisten erkunden, in dem sie ihr Fahrkönnen aufbauen und ausbauen.

Marco Hübner, FBL Sport und Ganztag

Konzept zum Wahlpflichtkurs Sport

Der Wahlpflichtkurs Sport wird zusätzlich ab dem 7. Jahrgang zum regulären Sportunterricht vierstündig unterrichtet. Es werden theoretische und praktische Inhalte miteinander verknüpft, die sich auf die folgenden Schwerpunkte beziehen:

• Sport und Gesundheit
• Sport und Gesellschaft
• Sport und Training
• Sport und Wirtschaft


Der Wahlpflichtkurs Sport ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern zusätzliche Kompetenzen zu erwerben:

• Sie vertieften ihr Wissen bezüglich Fitness, Ausdauer, Herz-Kreislauf-System, Ernährung und Trainingsmethoden und wenden dies an.
• Sie planen gemeinsam mit der Lehrkraft Sportangebote und führen diese durch.
• Sie erwerben Methodenkenntnisse zur Durchführung von Sportangeboten.
• Sie lernen sich und ihren Körper besser kennen (Was passiert in meinem Körper, wenn ich Sport treibe?).
• Sie übernehmen Verantwortung in Sportsituationen, wie z. B. bei Sportfesten oder beim Klettern.
• Sie erarbeiten Voraussetzungen für die Arbeit in Vereinen, z. B. als Vorbereitung für die Ausbildung zum Schulsportassistenten.

Dritte Sportstunde

Die dritte Sportstunde wird den Schülern an der HBG über KUS angeboten. Hier können sportliche Schwerpunkte gesetzt werden, je nach Schuljahresangebot z.B.:

  • Ski und Sport
  • Tanz (klassisch/Latein)
  • Yoga
  • Selbstverteidigung
  • Fit for fun
  • Parcours
  • Mädchen Fußball
  • Schwimmen Fördern

In unserem Anfänger-Schwimmkurs können die Schüler ihre Schwimmtechnik und ihre Ausdauer verbessern, um dann anschließend den Freischwimmer zu erlangen.

Zusätzlich können sich die Schüler auch in den verschiedenen Mittagsfreizeiten (MFZ) regelmäßig sportlich betätigen, je nach Schuljahresangebot z.B.:

  • Hacky-Sack
  • Freeletics
  • Brennball
  • Völkerball
  • Ballspiele
  • Pausentanz
  • Entspannung
  • Fußball

Konzept Volksläufe in und um Wolfenbüttel und weitere Wettkämpfe

1. Stadtlauf Wolfenbüttel und Braunschweiger Nachtlauf
Die HBG ist bestrebt, ihre SuS auch außerhalb des Unterrichts zum Sport zu motivieren. In diesem Zusammenhang wird unter anderem eine gemeinschaftliche Teilnahme an Volksläufen in der Region angeboten – darunter der Stadtlauf in Wolfenbüttel und der Nachtlauf in Braunschweig. Beide Veranstaltungen bieten altersgerechte Streckenlängen an, sodass eine Teilnahme aller Jahrgänge möglich ist.

2. Einschätzung zum Stadtlauf Wolfenbüttel
Die Laufinteressierten werden an unserer Schule durch zahlreiche Plakate und die Sportlehrkräfte auf die Veranstaltung aufmerksam gemacht. Die Motivation ist hoch, schließlich gibt es für die teilnehmerstärksten Schulen Sonderpreise.
Am Veranstaltungstag treffen sich die Teilnehmer an einem zuvor festgesetzten Treffpunkt. Der Stadtlauf in Wolfenbüttel weist die Besonderheit auf, dass der Start für Schülerinnen und Schüler getrennt erfolgt. Dieser Umstand erleichtert nicht nur die Durchführung des Laufs, sondern ermöglicht es zudem, dass sich die Läuferinnen und Läufer gegenseitig anfeuern können.
Der besondere Höhepunkt für die SuS liegt darin, dass auch zahlreiche Lehrkräfte und Eltern an den Volksläufen teilnehmen, worin ein besonderer Reiz liegt, mit diesen um die Wette zu laufen.

3. Leitgedanken zur Teilnahme an Volksläufen
Auch wenn die SuS im Rahmen dieser Wettkämpfe mitunter herausragende Leistungen erzielen, stehen das Stärken des sozialen Zusammenhalts und die Gesundheitsförderung im Mittelpunkt.
Die angesprochenen Schwerpunkte sind auch zentrale Themen des Sportunterrichts und des Wahlpflichtkurses „Sport und Gesundheit“. Durch die Teilnahme an Volksläufen gelingt es uns somit, diese Leitgedanken auch in die Freizeit der SuS einzubringen.

4. Weitere Wettkämpfe
Unsere SuS nehmen regelmäßig an Wettkämpfen wie z.B. „Jugend trainiert für Olympia“ oder „Wolfenbüttel Hockey Challenge“ teil. Hier vertreten sie nicht nur unsere Schule, sondern zeigen auch ihre sportlichen Leistungsfähigkeiten im Vergleich mit anderen Schulen. Das Stärken des sozialen Zusammenhalts steht auch hier wieder im Mittelpunkt.

IGSoccer – die Fußball-Pausenliga

Montags und dienstags dreht sich in den Mittagspausen im 5. und 6. Jahrgang alles um den Ball. Denn das gesamte Schuljahr über spielen die beiden Jahrgänge den jeweiligen Jahrgangssieger im Fußball aus. Dabei steht nicht nur die körperliche Betätigung im Vordergrund. Denn Sport hat immer auch mit Fairness zu tun und somit stehen auch das soziale Miteinander, der Umgang mit Sieg und Niederlage sowie das Einhalten von Regeln im Fokus. Fairplay ist die wichtigste Regel bei IGSoccer, denn Fouls oder ähnliche Vergehen sollen möglichst von den Akteuren selbst angezeigt werden. Als Schiedsrichter und Mitorganisatoren fungieren Schüler aus dem 9. Jahrgang, die sich freiwillig dafür engagieren.
Die Klassen stellen in Eigenregie für jeden Spieltag neue Teams zusammen, die sowohl aus Jungen als auch aus Mädchen bestehen. Die Aufstellung und die Taktik werden diskutiert, bevor es auf dem Spielfeld rund geht. Dabei stehen die Tutoren der jeweiligen Klasse als unterstützende Coaches am Spielfeldrand zur Seite. In jeden Spieltag ist folglich die ganze Klasse involviert, sei es nun als Spieler oder als anfeuernder Fan. Am Ende der Saison, also zum Schuljahresende, spielen schließlich noch die Jahrgangssieger gegeneinander.

Sportfeste an der HBG

Seit der Schulgründung der HBG ist es üblich, einmal im Schuljahr ein Schulsportfest stattfinden zu lassen. Dafür wurden bisher meist Termine am Ende des Schuljahres gefunden. So dient es der Schulgemeinschaft als ein gemeinsamer Jahresabschluss. Zudem ist hier die Wahrscheinlichkeit für gutes Wetter größer, sodass der Sporttag gegebenenfalls an der freien Luft stattfinden kann.
Da bei Spiel- und Sportfesten gesellige Formen des Spielens und des Sporttreibens im Vordergrund stehen sollen, wurden an der HBG bisher alternative Sporttage veranstaltet. Diese Entscheidung ergibt sich aus mehreren Überlegungen. Zum einen sind die Bundesjugendspiele als Einzelwettbewerbe wenig zur Stärkung von Klassengemeinschaften geeignet. Zum anderen bieten sie den SchülerInnen nur wenige Auswahlmöglichkeiten, um individuelle Stärken einbringen zu können.

Bisher durchgeführte Sporttage
Im Gründungsjahr (2012/2013) spielte der gesamte Jahrgang ein gemeinsames Völkerballturnier aus.
2013/2014 taten sich die IGS Wallstraße und die HBG zusammen, um unter dem Namen VölkerBALLverständigung einen Tag lang gemeinsam Sport zu treiben.
Im Schuljahr 2014/2015 spielten die Jahrgänge 5 und 6 ein gemischtes Völkerballturnier. Der Jahrgang 7 spielte auf dem Sportplatz Hindernis-Brennball.
Im Schuljahr 2015/2016 bekamen die SchülerInnen der HBG die Möglichkeit, das Deutsches Sportabzeichen abzulegen. Auf demselben Gelände spielten die 5. und 6. Klassen parallel dazu jahrgangsintern ein Beachhandballturnier, während die 7. und 8. Klassen jahrgangsintern ein Basketballturnier ausspielten. Hierbei konnten die SchülerInnen sowohl ihre individuellen Fähigkeiten in den Bereichen Kraft, Ausdauer, Koordination und Sprint unter Beweis stellen als auch im Klassenverband gemeinsam gegen andere Klassen antreten.
Im Schuljahr 2016/2017 führte die Sportfachschaft einen 24-Stunden-Sponsorenlauf durch. An diesem Lauf nahm die komplette Schulgemeinschaft, bestehend aus SchülerInnen, Lehrkräften, Eltern und Schulpersonal, teil. Für Verpflegung wurde gesorgt und es wurde die Möglichkeit zur Übernachtung in der Schule gegeben.

Klettern in Jahrgang 5

Im Rahmen der Einführungswochen und darüber hinaus möchten wir den Schülerinnen und Schülern ermöglichen, unsere Schule und das Schulleben an der HBG kennenzulernen. Dazu müssen sie sich natürlich auch gegenseitig kennenlernen, Vertrauen entwickeln und lernen, miteinander umzugehen, denn sie verbringen in den nächsten Jahren viel Zeit miteinander.
Um sich besser kennenzulernen und Vertrauen aufzubauen, gehen wir zu Beginn des 5. Jahrganges mit jeder Klasse einmal an die schuleigene Kletterwand in der Turnhalle. Dort werden die SuS zunächst von den ausgebildeten Fachlehrkräften an der Kletterwand eingewiesen und erproben sich am Bouldern ohne Sicherungsseil. Im Anschluss legen alle Sicherheitsgurte an und klettern in die Höhe. Dabei werden sie von ihren Mitschülerinnen und Mitschülern gesichert. Die jeweilige Sicherungskette stellt sich aus einem Sichernden und jeweils zwei Hintersicherungen zusammen. Jeder erklimmt die für ihn angemessene Höhe und wird nach dem Klettern selbst zum Sichernden, um jede Aufgabe kennenzulernen.
Die Schülerinnen und Schüler können dabei folgende Kompetenzen erwerben, bzw. Erfahrungen machen:

• Sie übernehmen gemeinsam Verantwortung für ihre Mitschülerinnen und Mitschüler, denn die Sichernden sind direkt für den Kletterer verantwortlich.
• Sie bauen Vertrauen gegenüber ihren Mitschülerinnen und Mitschülern auf, denn jeder muss sich auf seine Sicherung verlassen.
• Sie lernen ihre Grenzen kennen und wachsen darüber hinaus, wenn sie eine Höhe erreichen, die sie sich nicht zugetraut hätten.
• Sie überwinden gemeinsam Hindernisse (Bouldern in Gruppen) und unterstützen sich gegenseitig, indem sie dem Kletternden Hinweise und Hilfestellungen geben.

Ski-Fahrt

Zu Beginn stockt einem manchmal ein wenig der Atem: Wenn man auf der Kuppe des Berges steht, mit zwei Brettern an den Füßen, mit
denen man sich gemeinsam den Weg nach unten durch den funkelnden Schnee bahnen soll. „Ich kann noch gar kein Ski fahren“ ist ein Argument, das unter HBG-Schülern nicht mehr zählt. Denn ganz egal, ob Anfänger oder Fortgeschrittener, bei der alljährlichen Skifahrt in die Alpen kommt jeder auf seine Kosten. Von der blauen bis zur schwarzen Piste, bieten die Skigebiete, in die wir fahren, alles. Dabei ist für uns allerdings wichtigstes Kriterium, dass das Skigebiet ausgesprochen anfängergeeignet ist Der Unterricht findet vor Ort in Kleingruppen von neun bis zehn Personen statt und orientiert sich flexibel am Leistungsstand der Schüler. So gewährleisten wir, dass jeder weder über- noch unterfordert wird, sondern einfach mit Freude an der Bewegung eine individuelle Weiterentwicklung erfährt. Täglich bewegen sich die Teilnehmer des Skiprojektes rund fünf bis sechs Stunden an der frischen Luft – um diese Anstrengung zu meistern findet schuljahresbegleitend auf freiwilliger Basis das KUS „Ski und Sport“ statt. Hier erfolgt eine gemeinsame körperliche Vorbereitung, die sowohl kleine Spiele als auch Skigymnastik umfasst. Und nicht zuletzt lernen sich so die Schülerinnen und Schüler des Skiprojektes bereits im Vorfeld besser kennen.

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