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Die nächste Hospitation fand am 19.Februar an der IGS Hanstedt statt. Dort hospitierten unser didaktischer Leiter Herr Dauert und Frau Stoll im Rahmen einer besonderen Hospitationsmöglichkeit für die didaktischen Leitungen der Region Niedersachsen-Ost. Die IGS Hanstedt wurde erst vor 2,5 Jahren gegründet und befindet sich aktuell noch im Gebäude der auslaufenden OBS Hanstedt. Seit einem guten halben Jahr haben sie ihre Schule und ihren Unterricht komplett verändert, indem sie das „Hanstedter Modell“ entwickelt und eingeführt haben.

Es orientiert sich konzeptionell sehr stark an der Schmetterlingspädagogik der Alemannenschule Wutöschingen. So gibt es statt normalen Klassen altersgemischte Lerngruppen von 15 Kindern aus den Jahrgängen 5-7 mit jeweils einem Lernbegleiter. Diese Lerngruppen arbeiten im Rahmen des selbstorganisierten Lernens in ihren Lernbüros an ihren eigenen Arbeitsplätzen. Wenn sie gut arbeiten, dann bekommen sie Privilegien: sie dürfen zum Beispiel auf dem Marktplatz oder in Ruheräumen arbeiten. Das SoL (selbstorganisierte Lernen) wird durch fachliche Inputphasen ergänzt. Hier wird zum Beispiel die Bruchrechnung oder die Vorgangsbeschreibung von einem Lernbegleiter in einem Inputraum eingeführt. Das SoL findet an dieser IGS bislang in den Hauptfächern Mathe, Deutsch und Englisch statt. Ergänzt wird das SoL durch das Lernen durch Erleben (LdE): hier erwerben die Schüler*innen Kompetenzen der Nebenfächer in sogenannten Clubs.

Es entspricht im Großen und Ganzen dem projektartigen Arbeiten. Eine Schülerin, die sich aktuell im 6.Jahrgang befindet, berichtete, dass sie das neue Konzept viel besser fände. Sie könne nämlich viel mehr mitentscheiden, wie ihr Schultag genau abliefe: Die Schüler*innen erstellen -im Rahmen der Vorgaben- ihren Stundenplan wöchentlich selbst und legen somit fest, was sie wann, wo, mit welchem Material und in welcher Sozialform (er)lernen wollen.
Am 10. Februar hospitierten Frau Juhls, Frau Kotschy-Denkes, Frau Bürgel und Frau Stoll am Nordseecampus Wilhelmshaven. Diese Oberschule hat vor einigen Jahren begonnen, ihren Unterricht sowie ihre gesamte Schule auf unterschiedliche Art und Weise zu öffnen. Konzeptionell haben sie sich an der Schmetterlingspädagogik der Alemannenschule Wutöschingen orientiert; inzwischen wurden bereits viele Bereiche an ihre individuellen Voraussetzungen und Bedürfnisse angepasst. Wilhelmshaven-Süd gilt nämlich als „Brennpunkt“-Gebiet, was selbstredend eine besondere Herausforderung bei offenen Konzepten darstellt.

Das konsequente Einhalten und Durchsetzen aller notwendigen und vereinbarten Regeln ist zum Beispiel eine Grundvoraussetzung für den Erfolg, so berichteten die beiden Schulleiter. Das Kollegium müsse unbedingt gemeinsam handeln und „an einem Strang ziehen“.
Vor einigen Tagen war die CURT MAST Jägermeister STIFTUNG zu Gast bei uns Schulsanitäter*innen. Stolz konnten wir unsere Räumlichkeiten und unsere Ausstattung präsentieren und einen Einblick in unsere tägliche Arbeit geben. Anlass war die Spende, die unser Schulsanitätsdienst von der Stiftung erhalten hat.
Für uns war der Besuch – ebenso wie die Spende – eine große Ehre und ein starkes Zeichen der Wertschätzung für unser Engagement. Besonders bewegt hat uns das Statement von Manja Puschnerus, geschäftsführende Vorständin der Stiftung: „Das ehrenamtliche Engagement junger Menschen verdient große Anerkennung. Wer schon früh lernt, Verantwortung zu übernehmen und anderen zu helfen, stärkt nicht nur die Schulgemeinschaft, sondern unsere Gesellschaft insgesamt.“

Foto: Astrid zu Höne (Curt Mast Jägermeister Stiftung)
Genau das erleben wir in unserer täglichen Arbeit. Wir übernehmen Verantwortung – bei kleineren Verletzungen in den Pausen, bei Sportveranstaltungen, auf Klassenfahrten oder bei Schulfeiern. Wir lernen, ruhig zu bleiben, zuzuhören, zu helfen und Entscheidungen zu treffen. Dabei wachsen wir immer wieder über uns hinaus.
In dieser Woche besuchte der gesamte 9. Jahrgang die KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora bei Nordhausen. Der Besuch war Teil der unterrichtlichen Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und stellte für viele Schülerinnen und Schüler eine intensive und eindrückliche Erfahrung dar.

Vor Ort nahmen die Klassen an einem etwa fünfstündigen pädagogischen Workshop teil. Nach einer gemeinsamen Einführung erkundeten die Jugendlichen das Gelände der Gedenkstätte sowie die ehemalige unterirdische Stollenanlage. Besonders dieser Teil des Besuchs hinterließ bei vielen einen nachhaltigen Eindruck: Die räumlichen Dimensionen und die Atmosphäre des Ortes machten deutlich, unter welchen Bedingungen die Häftlinge hier Zwangsarbeit leisten mussten.
Nachdem die Lounge im ersten Stock mit einem entspannenden Strandmotiv durch Oberstufenschüler von Frau Schulz verschönert wurde, hat nun auch das Foyer im EG an Gemütlichkeit gewonnen. Der Kunst eA 2026 hat mit viel Engagement, auch während zwei Homeschooling-Tagen, ein mehrteiliges Gemälde für das Foyer geschaffen.

Passend zu den Abiturvorgaben zeigt es verschiedene Landschaften bei unterschiedlichen Tageszeiten, sowie Tiere und Pflanzen. Die Zivilisation ist weit an den Rand gerückt. Obwohl der gesamte Leistungskurs zumindest mit einigen Pinselstrichen Hand angelegt hat, muss der besondere Einsatz folgender Schülerinnen hervorgehoben werden: Süheda Kaplan, Maryam Fakhreddine, Tuana Zengin, Victoria Lokaj , Annabella Millere, Nele Wagenführ, Charlyn Hanisch und Hannah Neumann. Kurz vor ihrem Abschied von der HBG haben die Schülerinnen somit im neuen Oberstufengebäude eine Erinnerung hinterlassen.
Wir möchten auch Frank Krüger und seinen WPK Schüler:innen danken, die die einzelnen Leinwände zu einem großen Gemälde zusammengefügt haben. Nun ist es mithilfe unserer hilfsbereiten Hausmeister Herrn Küster und Herrn Himmelstein aufgehängt und bringt neue Farbe ins Foyer.
Vielen Dank allen Mitwirkenden.
Text und Bilder: Annette Feldmann
Riesige "Textilmalereien" der polnischen Künstlerin Malgorzata Mirga-Tas haben uns ins Kunstmuseum Wolfsburg gelockt. Die Künstlerin, die der Volksgruppe der Sinti/zzen und Roma/nja entstammt, beschäftigt sich in der Ausstellung "Eine alternative Geschichte" mit ihren genähten und geklebten großformatigen Werken mit der Geschichte ihres Volkes.


Dabei lenkt sie den Blick vor allem auf die Frauen: alltägliche Szenen von gemeinschaftlichen Begegnungen von Frauen, aber auch auf mutige Frauen im öffentlichen Raum, die durch Kunst, Musik und soziales Engagement auf die Unterdrückung aufmerksam machen, die diese Volksgruppe erfahren hat oder noch erfährt. Die Künstlerin selber war anwesend und hat in einem Interview über ihre Arbeit gesprochen.
Am 24.02. wurde unsere Schule zu einem Ort besonderer Begegnung: Zum gemeinsamen Iftar versammelten sich knapp 200 Gäste – zahlreiche Schüler*innen mit ihren Familien sowie viele Kolleg*innen mit ihren Angehörigen. Die große Resonanz zeigte eindrucksvoll, wie wichtig gemeinsame Momente des Austauschs und des Miteinanders für unsere Schulgemeinschaft sind.

Bereits beim Ankommen war eine herzliche, offene Atmosphäre spürbar. Gespräche über Grenzen im Alltag hinweg, neugierige Fragen, gemeinsames Lachen – der Abend war geprägt von gegenseitigem Interesse und Respekt. Das gemeinsame Fastenbrechen bot nicht nur einen religiösen, sondern vor allem auch einen verbindenden Moment, der Menschen unterschiedlicher Hintergründe zusammenbrachte.
Das Programm wurde durch zwei besondere Beiträge bereichert: Ein interaktives Kahoot-Quiz von Khoder (Jhg 11) und Rascha (Jhg 12) zum Thema Islam lud zum Mitmachen ein und sorgte für lebhafte Beteiligung sowie anregende Gespräche. Darüber hinaus erzählte der internationale Storyteller David Heathfield eine Geschichte in englischer Sprache. Mit seiner eindrucksvollen Erzählweise gelang es ihm, das Publikum zu fesseln und eine ruhige, nachdenkliche Stimmung zu schaffen.
Der Ablauf des Abends orientierte sich am traditionellen Iftar. Mit dem Azaan – dem Gebetsruf zum Sonnenuntergang – wurde das Fasten gemeinsam gebrochen. An der HBG wurde dieser besondere Moment von Bakir Ahmed aus Jahrgang 7 gestaltet. Im Anschluss sprachen Jamil (Jhg 11) und Esma (Jhg 6) ein Bittgebet und verliehen dem Übergang in den gemeinsamen Teil des Abends einen feierlichen Rahmen.

Danach begab sich ein Teil der Anwesenden in die liebevoll gestalteten Gebetsräume zum gemeinsamen Gebet, während die übrigen Gäste das Buffet eröffneten. Dieses präsentierte sich bunt, vielfältig und reichhaltig. Die zahlreichen mitgebrachten Speisen spiegelten die kulturelle Diversität unserer Schulgemeinschaft wider und luden zum Probieren, Teilen und ins Gespräch kommen ein.
Heute fand erstmalig ein FachKonferenzKompaktTag (FKKT) an der HBG statt.

Bei diesem neuen Format finden die Fachkonferenzen aller Unterrichtsfächer zeitgleich in Messeform im Forum unserer Schule statt. Dazu sind entsprechend alle Lehrenden und Vertretungen der Lernenden und Eltern eingeladen.


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