Bezirksvorentscheid bei Jugend trainiert für Olympia - Fußball; 07.05.2026
Beim Bezirksvorentscheid von „Jugend trainiert für Olympia“ im Fußball in Goslar traten unsere U15- und U17-Mannschaften der Jungen gegen starke Konkurrenz an. Gespielt wurde auf dem Rasenplatz des SV Rammelsberg und das bei Dauerregen und schwierigen Bedingungen. Trotz großem Kampfgeist und engagierter Leistungen mussten sich beide Teams am Ende mit dem zweiten Platz hinter dem Gymnasium Salzgitter Bad zufriedengeben und verpassten damit leider die Qualifikation für den Bezirksentscheid in Braunschweig.
Die U15 startete stark in das Turnier. Gegen das Werner-von-Siemens-Gymnasium Bad Harzburg zeigte unsere Mannschaft eine drückende Überlegenheit und gewann verdient mit 1:0. Im zweiten Spiel wartete jedoch mit dem Gymnasium Salzgitter Bad ein sehr starker Gegner. Unsere Jungs versuchten alles, mussten sich am Ende aber mit 0:4 geschlagen geben.
Auch die U17 zeigte ein starkes Turnier. Zunächst beobachtete die Mannschaft die Begegnung zwischen Salzgitter Bad und Bad Harzburg, die Salzgitter deutlich mit 5:0 gewann. Damit war klar, dass im ersten eigenen Spiel gegen Salzgitter Bad möglichst ein Sieg her musste, um die Chancen auf das Weiterkommen zu wahren. In einem hochklassigen Spiel erspielte sich unsere Mannschaft in der ersten Halbzeit zahlreiche Chancen und ging verdient mit 1:0 in Führung. Nach der Pause kippte jedoch das Spielgeschehen zunehmend zugunsten des Gymnasiums Salzgitter Bad, das schließlich verdient den Ausgleich erzielte.
Damit stand fest: Im letzten Spiel gegen das Werner-von-Siemens-Gymnasium Bad Harzburg musste ein Sieg mit mindestens fünf Toren Vorsprung her. Unsere Jungs legten furios los, erspielten sich Chance um Chance und führten zur Halbzeit verdient mit 3:0. In der zweiten Hälfte folgte jedoch ein Rückschlag, als Bad Harzburg nach einem Konter auf 1:3 verkürzte. Zwar gelang noch das 4:1 und die Mannschaft warf bis zum Schluss alles nach vorne, doch die Kräfte ließen bei den schwierigen Bedingungen zunehmend nach. Mit dem Schlusspfiff fiel schließlich noch das 4:2.
Trotzdem zeigte sich an diesem Tag besonders, wofür die HBG steht: Teamgeist, Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung – nicht nur innerhalb der Mannschaften, sondern in der gesamten Schulgemeinschaft. So feuerten die jüngeren Spieler die älteren an und umgekehrt unterstützten die Großen die Kleinen bis zum Schluss.
Text: Jerom Peuser